04.08.06
Filmfest Oldenburg zeigt Dokumentarfilm in Justizvollzugsanstalt
Oldenburg - Erstmals zeigt das Internationale Filmfest Oldenburg in einer Sondervorstellung einen Film in einer Justizvollzugsanstalt. Der Dokumentarfilm Mein Freund der Mörder wird in Kooperation mit der Justizvollzugsanstalt Oldenburg am Festivalfreitag, den 8.9. in der Kapelle der Anstalt an der Cloppenburger Straße vorgestellt. 120 Gäste, darunter 30 Inhaftierte, sind hierzu eingeladen. Für alle anderen Inhaftierten wird der Film über Gefängnismonitore übertragen.
Im Anschluss an die Aufführung findet eine Diskussion über den Film mit Regisseur Peter Fleischmann, dem Protagonisten seines Films, Bernhard Kimmel, Gefangenenvertretern und Gefängnischef Gerd Koop statt. Ein Rundgang durch die Anstalt wird für die Gäste angeboten.
Mit der Sondervorstellung möchten das Filmfest und die Justizvollzugsanstalt darauf aufmerksam machen, dass straffällig gewordene Menschen nach Verbüßung ihrer Strafe wieder ein Teil der Gesellschaft sind. Wenn Resozialisierung erfolgreich sein soll, bedarf es der gesellschaftlichen und kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Strafe und Strafvollzug.
Mit dem Dokumentarfilm Mein Freund der Mörder, wird ein Film gezeigt, der zu einer spannenden Diskussion anregt. Peter Fleischmann hat seit Anfang der 70er Jahre eine Dokumentation über Bernhard Kimmel gedreht, der als "Al Capone der Pfalz" galt. Zehn Jahre hatte der damals 35jährige wegen diverser Einbrüche im Gefängnis gesessen. Doch dann wurde ein Unschuldiger getötet und die Kimmels Bande gefasst. Kimmel wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt und ist seit 2003 auf Bewährung entlassen worden. Mein Freund der Mörder beleuchtet Taten, Motive und das Leben im Gefängnis.
Im Rahmen des Kartenvorverkaufs können für diese exklusive Veranstaltung 30 Karten im Vorverkauf für je 6 Euro erworben werden. Aus Sicherheitsgründen wird beim Kartenvorverkauf eine Kopie des Personalausweises benötigt. Alle näheren Informationen werden beim Kartenkauf bekannt gegeben.
Im Anschluss an die Aufführung findet eine Diskussion über den Film mit Regisseur Peter Fleischmann, dem Protagonisten seines Films, Bernhard Kimmel, Gefangenenvertretern und Gefängnischef Gerd Koop statt. Ein Rundgang durch die Anstalt wird für die Gäste angeboten.
Mit der Sondervorstellung möchten das Filmfest und die Justizvollzugsanstalt darauf aufmerksam machen, dass straffällig gewordene Menschen nach Verbüßung ihrer Strafe wieder ein Teil der Gesellschaft sind. Wenn Resozialisierung erfolgreich sein soll, bedarf es der gesellschaftlichen und kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Strafe und Strafvollzug.
Mit dem Dokumentarfilm Mein Freund der Mörder, wird ein Film gezeigt, der zu einer spannenden Diskussion anregt. Peter Fleischmann hat seit Anfang der 70er Jahre eine Dokumentation über Bernhard Kimmel gedreht, der als "Al Capone der Pfalz" galt. Zehn Jahre hatte der damals 35jährige wegen diverser Einbrüche im Gefängnis gesessen. Doch dann wurde ein Unschuldiger getötet und die Kimmels Bande gefasst. Kimmel wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt und ist seit 2003 auf Bewährung entlassen worden. Mein Freund der Mörder beleuchtet Taten, Motive und das Leben im Gefängnis.
Im Rahmen des Kartenvorverkaufs können für diese exklusive Veranstaltung 30 Karten im Vorverkauf für je 6 Euro erworben werden. Aus Sicherheitsgründen wird beim Kartenvorverkauf eine Kopie des Personalausweises benötigt. Alle näheren Informationen werden beim Kartenkauf bekannt gegeben.
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