27.08.07
Filmfest Oldenburg: Tribute für Stacy Keach
Oldenburg - Er spielte für John Huston und Walter Hill, wurde weltberühmt als Privatdetektiv "Mike Hammer" und gehört nach wie vor zu den renommiertesten Theaterschauspielern Nordamerikas. Das Tribute in diesem Jahr widmet das Filmfest Oldenburg (12.9.-16.9.2007) einem vielseitigen Schauspieler, der spartenübergreifend große und dauerhafte Erfolge feiern konnte: Stacy Keach.
Das Tribute orientiert sich an den Herzstücken von Keachs Filmographie. Als Schauspieler war er an Meisterwerken beteiligtund arbeitete mit einigen der berühmtesten Regisseure. Seinen Durchbruch erlebte Stacey Keach mit John Hustons Boxerdrama Fat City (1972). An der Seite von Jeff Bridges spielt er einen Boxer, der sich trotz seiner zahlreichen Niederlagen Bedeutung und Sinn seines Lebens zu erhalten versucht. Mit The Killer Inside Me (1976) von Burt Kennedy ebnete Stacy Keach völlig neues schauspielerisches Terrain. Er mimt einen Kleinstadt-Sheriff, dessen scheinbar weiße Weste aus Alltagsbiederkeit unter dem Druck von brodelndem Hass in sich zusammenfällt. In dem von ihm produzierten Spätwestern The Long Riders (1980) ist er neben den Carradine- und den Quaid-Brüdern ebenfalls mit seinem jüngeren Bruder James vor der Kamera zu sehen. Der doppelbödige, stilistisch an Peckinpahs Western erinnernde The Long Riders, für den Keach auch das Drehbuch mitschrieb, spielt kunstvoll mit den narrativen Ebenen. In Tony Kayes viel beachtetem American History X (1999) ist Keach der Neonazi-Führer Cameron Alexander. Als väterlicher und charismatischer Freund verkörpert er für die jungen Männer einer rechtsextremen Organisation ideologische Autorität.
Stacy Keach wird auch die fünfköpfige internationale Jury anführen, die die Wettbewerber um den German Independence Award -- Bester deutscher Film zu bewerten hat.
Das Tribute orientiert sich an den Herzstücken von Keachs Filmographie. Als Schauspieler war er an Meisterwerken beteiligtund arbeitete mit einigen der berühmtesten Regisseure. Seinen Durchbruch erlebte Stacey Keach mit John Hustons Boxerdrama Fat City (1972). An der Seite von Jeff Bridges spielt er einen Boxer, der sich trotz seiner zahlreichen Niederlagen Bedeutung und Sinn seines Lebens zu erhalten versucht. Mit The Killer Inside Me (1976) von Burt Kennedy ebnete Stacy Keach völlig neues schauspielerisches Terrain. Er mimt einen Kleinstadt-Sheriff, dessen scheinbar weiße Weste aus Alltagsbiederkeit unter dem Druck von brodelndem Hass in sich zusammenfällt. In dem von ihm produzierten Spätwestern The Long Riders (1980) ist er neben den Carradine- und den Quaid-Brüdern ebenfalls mit seinem jüngeren Bruder James vor der Kamera zu sehen. Der doppelbödige, stilistisch an Peckinpahs Western erinnernde The Long Riders, für den Keach auch das Drehbuch mitschrieb, spielt kunstvoll mit den narrativen Ebenen. In Tony Kayes viel beachtetem American History X (1999) ist Keach der Neonazi-Führer Cameron Alexander. Als väterlicher und charismatischer Freund verkörpert er für die jungen Männer einer rechtsextremen Organisation ideologische Autorität.
Stacy Keach wird auch die fünfköpfige internationale Jury anführen, die die Wettbewerber um den German Independence Award -- Bester deutscher Film zu bewerten hat.
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