11.09.07
Filmfest Oldenburg - Das Independent-Festival an der Hunte geht in die 14. Runde
Oldenburg - Mit 13 Weltpremieren, 12 Internationalen Premieren und 14 Deutschlandpremieren bietet das Independent-Festival, das morgen startet, erneut ein exklusives Filmangebot. Das Festival eröffnet im Oldenburgischen Staatstheater mit Maggie Perens Geschlechterkomödie Stellungswechsel mit Herbert Knaup, Florian Lukas, Gustav-Peter Wöhler und Lisa-Marie Potthoff.
Als Internationale Premiere zeigt das Festival Frank Cappellos subtile Satire He Was a Quiet Man mit Christian Slater. Mr. Brooks inszeniert einen überraschenden Kevin Costner als Serienkiller. Sarah Polley gibt mit der emotionsgeladenen Liebestragödie Away From Her - An ihrer Seite ihr Regiedebüt. Einer Kombination aus Mystery-Thriller und Polizeifilm bedient sich Sophie Marceau in La Disparue de Deauville, um als Regisseurin eine verstörende Kriminalgeschichte über das Verschwinden einer Schauspielerin zu erzählen. Im Rahmen der Filmfestnacht im Staatstheater präsentiert Volker Schlöndorff seinen Film Ulzhan. Eine bildgewaltige Geschichte von epischer Würde erwartet den Zuschauer in der Internationalen Premiere von The Astronaut Farmer von Michael Polish mit Billy Bob Thornton und Virginia Madsen. Stephan Geenes After Effect mit Sabine Timoteo ist eine beeindruckende Milieustudie über das neue Berlin. Seine Weltpremiere feiert auch Postal, der neue Film vom berühmt-berüchtigten Uwe Boll. 88 Minutes ist ein rasantes Thriller-Spektakel mit Al Pacino in der Hauptrolle.
Das Herzstück des Festivals ist die Independent-Reihe. Als Internationale Premiere zeigt das Festival Mary Stuart Mastersons Regiedebüt The Cake Eaters, ein einfühlsames Familiendrama mit Bruce Dern. Douglas Bucks Sisters mit Chloe Sevigny und Stephen Rea ist ein gelungenes Remake des gleichnamigen Klassikers von Brian de Palma. Outlanders von Dominic Lee erzählt eine Migrationsgeschichte voll politischer Brisanz. Slamdance-Gewinner Tijuana Makes Me Happy von Dylan Verrechia und der ebenfalls preisgekrönte commit von Mickey Blaine feiern Internationale Premiere. Weiterhin laufen Heile Welt von Jakob M. Erwa, Autistic Disco von Hans Steinbichler, Die Unerzogenen von Pia Marais, Underdogs von Jan Hinrik Drevs und Für den unbekannten Hund von Ben und Dominik Reding in der Independent-Reihe.
Die Sektion Dokumentarfilm bietet skurrile und politische Themen. Sharkwater von Robert Stewart erzählt in actionreichen Szenen eine Abenteuergeschichte über den Kampf gegen die Fischfang-Industrie. Steffen Jürgens' Der Generalmanager über das Busenwunder Lollo Ferrari ist eine scharfsinnige Persiflage auf die Mechanismen des Genres. Internationale Premiere feiert Ellen ten Damme von Rob Hodselmans. Get Thrashed - The Story of Thrashed Metal erzählt ein wütendes Kapitel Underground-Kultur.
Die Reihe Midnite Express bietet filmische Ausnahmeerscheinungen. La belle bête von Karim Hussain ist ein abgründiges Familiendrama. Internationale Premiere feiert der viel gelobte Vampire Diary8/b] von Marc James. Voll politisch unkorrekter Seitenhiebe und visueller Spielfreude ist Ex Drummer von Koen Moertier. Der Öko-Thriller The Last Winter mit Ron Perlman entfaltet radikalen Defätismus. Nach seiner Premiere auf dem Filmfest Oldenburg avancierte A Gun For Jennifer zum Undergound-Kultklassiker. Zum 10jährigen Jubiläum wird der Film wieder aufgeführt.
Das Tribute widmet sich dem Schauspieler Stacy Keach, der das frühe amerikanische Autorenkino prägte. Als Privatdetektiv Mike Hammer wurde er einem weltweiten Publikum unvergesslich. Vom 12. bis 17. September gastiert Stacy Keach in Oldenburg und steht der internationalen Jury vor. Mit der Retrospektive wird der berühmt-berüchtigte Filmemacher Abel Ferrara geehrt, der vom 14.09. bis 17.09. in Oldenburg zu Gast sein wird.
Außerdem wird auch die Kooperation mit der JVA Oldenburg erweitert. Die JVA ist in diesem Jahr regulärer Spielort des Festivals. Insgesamt fünf Filme werden dort vor Häftlingen und Filmfest-Publikum gezeigt. Nachdem sich die letztjährige Veranstaltung dort auf einen einzelnen Film bezogen hatte, steht mit der Integration der JVA in den Zirkel der ständigen Festivalkinos das Zusammenwirken von sozialer Integration und Kultur grundsätzlich zur Debatte.
Erstmals findet unter den Einreichungen der Kurzfilmreihe ein mit 500 Euro dotierter Wettbewerb statt.
Der Programm des Filmfestes Oldenburg und die genauen Vorführungstermine sind auf der Homepage www.filmfest-oldenburg.de einzusehen.
Als Internationale Premiere zeigt das Festival Frank Cappellos subtile Satire He Was a Quiet Man mit Christian Slater. Mr. Brooks inszeniert einen überraschenden Kevin Costner als Serienkiller. Sarah Polley gibt mit der emotionsgeladenen Liebestragödie Away From Her - An ihrer Seite ihr Regiedebüt. Einer Kombination aus Mystery-Thriller und Polizeifilm bedient sich Sophie Marceau in La Disparue de Deauville, um als Regisseurin eine verstörende Kriminalgeschichte über das Verschwinden einer Schauspielerin zu erzählen. Im Rahmen der Filmfestnacht im Staatstheater präsentiert Volker Schlöndorff seinen Film Ulzhan. Eine bildgewaltige Geschichte von epischer Würde erwartet den Zuschauer in der Internationalen Premiere von The Astronaut Farmer von Michael Polish mit Billy Bob Thornton und Virginia Madsen. Stephan Geenes After Effect mit Sabine Timoteo ist eine beeindruckende Milieustudie über das neue Berlin. Seine Weltpremiere feiert auch Postal, der neue Film vom berühmt-berüchtigten Uwe Boll. 88 Minutes ist ein rasantes Thriller-Spektakel mit Al Pacino in der Hauptrolle.
Das Herzstück des Festivals ist die Independent-Reihe. Als Internationale Premiere zeigt das Festival Mary Stuart Mastersons Regiedebüt The Cake Eaters, ein einfühlsames Familiendrama mit Bruce Dern. Douglas Bucks Sisters mit Chloe Sevigny und Stephen Rea ist ein gelungenes Remake des gleichnamigen Klassikers von Brian de Palma. Outlanders von Dominic Lee erzählt eine Migrationsgeschichte voll politischer Brisanz. Slamdance-Gewinner Tijuana Makes Me Happy von Dylan Verrechia und der ebenfalls preisgekrönte commit von Mickey Blaine feiern Internationale Premiere. Weiterhin laufen Heile Welt von Jakob M. Erwa, Autistic Disco von Hans Steinbichler, Die Unerzogenen von Pia Marais, Underdogs von Jan Hinrik Drevs und Für den unbekannten Hund von Ben und Dominik Reding in der Independent-Reihe.
Die Sektion Dokumentarfilm bietet skurrile und politische Themen. Sharkwater von Robert Stewart erzählt in actionreichen Szenen eine Abenteuergeschichte über den Kampf gegen die Fischfang-Industrie. Steffen Jürgens' Der Generalmanager über das Busenwunder Lollo Ferrari ist eine scharfsinnige Persiflage auf die Mechanismen des Genres. Internationale Premiere feiert Ellen ten Damme von Rob Hodselmans. Get Thrashed - The Story of Thrashed Metal erzählt ein wütendes Kapitel Underground-Kultur.
Die Reihe Midnite Express bietet filmische Ausnahmeerscheinungen. La belle bête von Karim Hussain ist ein abgründiges Familiendrama. Internationale Premiere feiert der viel gelobte Vampire Diary8/b] von Marc James. Voll politisch unkorrekter Seitenhiebe und visueller Spielfreude ist Ex Drummer von Koen Moertier. Der Öko-Thriller The Last Winter mit Ron Perlman entfaltet radikalen Defätismus. Nach seiner Premiere auf dem Filmfest Oldenburg avancierte A Gun For Jennifer zum Undergound-Kultklassiker. Zum 10jährigen Jubiläum wird der Film wieder aufgeführt.
Das Tribute widmet sich dem Schauspieler Stacy Keach, der das frühe amerikanische Autorenkino prägte. Als Privatdetektiv Mike Hammer wurde er einem weltweiten Publikum unvergesslich. Vom 12. bis 17. September gastiert Stacy Keach in Oldenburg und steht der internationalen Jury vor. Mit der Retrospektive wird der berühmt-berüchtigte Filmemacher Abel Ferrara geehrt, der vom 14.09. bis 17.09. in Oldenburg zu Gast sein wird.
Außerdem wird auch die Kooperation mit der JVA Oldenburg erweitert. Die JVA ist in diesem Jahr regulärer Spielort des Festivals. Insgesamt fünf Filme werden dort vor Häftlingen und Filmfest-Publikum gezeigt. Nachdem sich die letztjährige Veranstaltung dort auf einen einzelnen Film bezogen hatte, steht mit der Integration der JVA in den Zirkel der ständigen Festivalkinos das Zusammenwirken von sozialer Integration und Kultur grundsätzlich zur Debatte.
Erstmals findet unter den Einreichungen der Kurzfilmreihe ein mit 500 Euro dotierter Wettbewerb statt.
Der Programm des Filmfestes Oldenburg und die genauen Vorführungstermine sind auf der Homepage www.filmfest-oldenburg.de einzusehen.
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