25.08.10
Filmfest Hamburg ehrt Julian Schnabel mit Douglas-Sirk-Preis
Hamburg - Anlässlich der Deutschlandpremiere des Films ]Miral beim Filmfest Hamburg wird der US-amerikanische Regisseur und Künstler Julian Schnabel vom Filmfest Hamburg mit dem Douglas-Sirk-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird jedes Jahr an eine Persönlichkeit verliehen, die sich durch ihre Arbeit um die Filmkultur verdient gemacht hat.
Julian Schnabel wurde 1951 in New York geboren. Zunächst studierte er an der University of Houston in Texas. Dann kehrt Schnabel zurück nach New York und arbeitet unter anderem als Koch. Gleichzeitig knüpft er Kontakte mit den bekanntesten Vertretern der einflussreichen New Yorker Concept- und Minimal Art und der Performance-Szene und fängt an, sich mit europäischer Malerei auseinander zu setzen. Mit 25 Jahren hat Julian Schnabel im Contemporary Arts Museum in Houston seine erste Einzelausstellung.
Erst mit Mitte 40 dreht Schnabel Spielfilme. 1996 realisiert er Basquiat, eine Biografie über den Künstler Jean-Michel Basquiat. Mit Before Night Falls aus dem Jahr 2000 gelingt Schnabel der Durchbruch. Der spanische Hauptdarsteller Javier Bardem erhält eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller. 2007 verfilmt Schnabel mit Schmetterling und Taucherglocke das Leben von Jean-Dominique Bauby, dem ehemaligen Herausgeber der französischen Elle. Für diesen Film erhält Schnabel in Cannes den Regiepreis, 2008 den Golden Globe Award und wird für den Oscar nominiert.
Das Filmfest Hamburg zeigt in diesem Jahr Schnabels neuesten Film Miral. Es ist, so der Regisseur, sein bislang persönlichster Film. Er basiert auf dem autobiografischen Roman der palästinensischen Journalistin Rula Jebreal. Die Straße der Blumen.
Miral startet am 18 November in den deutschen Kinos.
Foto - Julian Schnabel (links) bei den Dreharbeiten zu Miral
Julian Schnabel wurde 1951 in New York geboren. Zunächst studierte er an der University of Houston in Texas. Dann kehrt Schnabel zurück nach New York und arbeitet unter anderem als Koch. Gleichzeitig knüpft er Kontakte mit den bekanntesten Vertretern der einflussreichen New Yorker Concept- und Minimal Art und der Performance-Szene und fängt an, sich mit europäischer Malerei auseinander zu setzen. Mit 25 Jahren hat Julian Schnabel im Contemporary Arts Museum in Houston seine erste Einzelausstellung.
Erst mit Mitte 40 dreht Schnabel Spielfilme. 1996 realisiert er Basquiat, eine Biografie über den Künstler Jean-Michel Basquiat. Mit Before Night Falls aus dem Jahr 2000 gelingt Schnabel der Durchbruch. Der spanische Hauptdarsteller Javier Bardem erhält eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller. 2007 verfilmt Schnabel mit Schmetterling und Taucherglocke das Leben von Jean-Dominique Bauby, dem ehemaligen Herausgeber der französischen Elle. Für diesen Film erhält Schnabel in Cannes den Regiepreis, 2008 den Golden Globe Award und wird für den Oscar nominiert.
Das Filmfest Hamburg zeigt in diesem Jahr Schnabels neuesten Film Miral. Es ist, so der Regisseur, sein bislang persönlichster Film. Er basiert auf dem autobiografischen Roman der palästinensischen Journalistin Rula Jebreal. Die Straße der Blumen.
Miral startet am 18 November in den deutschen Kinos.
Foto - Julian Schnabel (links) bei den Dreharbeiten zu Miral
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