26.10.05
Film+ würdigt DEFA-Schnittmeisterin Evelyn Carow
Köln - "Im Russischen heißt es Montage,im Deutschen heißt es Schnitt. Ihr Schnitt hat mir nie weh getan", so charakterisierte die DDR-Regiegröße Konrad Wolf das Verhältnis zu seiner Stammeditorin Evelyn Carow.
Während das Schaffen bedeutender Regisseure bei zahlreichen Gelegenheiten gewürdigt wird, wie auch aktuell die Jubiläumssendungen und -feierlichkeiten anläßlich Wolfs 80.Geburtstag zeigen, bleibt das für die Filmkunst wesensbestimmende Element der Montage zumeist unbeachtet. Doch gerade die Editoren sind im Prozeß der Filmgenese den Regisseuren oft wertvolle Partner auf Augenhöhe, jahrzehntelange Arbeitsbeziehungen zeugen von einem kreativen Zusammenspiel.
Die Leistung der Editoren anzuerkennen und bewußt zu machen, ist Hauptanliegen von Film+, Kölns Forum für Filmschnitt und Montagekunst, das alljährlich den Schnitt Preis vergibt - im fünften Jahr des Bestehens nun erstmalig in drei Kategorien: Spielfilm, Dokumentarfilm und Kurzfilm.
Um auch die Rolle der Montage in der deutschen Filmgeschichte in angemessenem Rahmen zu würdigen, ehrt das Schnitt-Fest jedes Jahr einen stilistisch prägenden Editoren mit einer drei Filme umfassenden Hommage-Reihe. In diesem Jahr ist dies die DEFA-Editorin Evelyn Carow. Carow zeichnet verantwortlich für die Montage von über 50 weit über die DDR-Grenzen hinaus beachteter DEFA-Erfolge und hat lange Jahre mit den wichtigsten Regisseuren gearbeitet - mit Konrad Wolf ebenso wie mit Frank Beyer, Gerhard Klein und ihrem Ehemann Heiner Carow, dessen Filme sie seit 1955 ausnahmslos schnitt.
Film+ findet vom 26.-28.11.2005 in Köln statt.
Während das Schaffen bedeutender Regisseure bei zahlreichen Gelegenheiten gewürdigt wird, wie auch aktuell die Jubiläumssendungen und -feierlichkeiten anläßlich Wolfs 80.Geburtstag zeigen, bleibt das für die Filmkunst wesensbestimmende Element der Montage zumeist unbeachtet. Doch gerade die Editoren sind im Prozeß der Filmgenese den Regisseuren oft wertvolle Partner auf Augenhöhe, jahrzehntelange Arbeitsbeziehungen zeugen von einem kreativen Zusammenspiel.
Die Leistung der Editoren anzuerkennen und bewußt zu machen, ist Hauptanliegen von Film+, Kölns Forum für Filmschnitt und Montagekunst, das alljährlich den Schnitt Preis vergibt - im fünften Jahr des Bestehens nun erstmalig in drei Kategorien: Spielfilm, Dokumentarfilm und Kurzfilm.
Um auch die Rolle der Montage in der deutschen Filmgeschichte in angemessenem Rahmen zu würdigen, ehrt das Schnitt-Fest jedes Jahr einen stilistisch prägenden Editoren mit einer drei Filme umfassenden Hommage-Reihe. In diesem Jahr ist dies die DEFA-Editorin Evelyn Carow. Carow zeichnet verantwortlich für die Montage von über 50 weit über die DDR-Grenzen hinaus beachteter DEFA-Erfolge und hat lange Jahre mit den wichtigsten Regisseuren gearbeitet - mit Konrad Wolf ebenso wie mit Frank Beyer, Gerhard Klein und ihrem Ehemann Heiner Carow, dessen Filme sie seit 1955 ausnahmslos schnitt.
Film+ findet vom 26.-28.11.2005 in Köln statt.
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