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07 19/04

Fatih Akins "Auf der anderen Seite" startet in Cannes

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Hamburg - Der Film Auf der anderen Seite von Fatih Akin (Gegen die Wand) startet bei den 60. internationalen Filmfestspielen in Cannes 2007 im Wettbewerb um die Goldene Palme. Das Festival, das in diesem Jahr vom 16. bis zum 27. Mai ausgetragen wird, gilt als das weltweit wichtigste Filmfest.

Auf der anderen Seite ist der zweite Film meiner Trilogie "Liebe, Tod und Teufel" und setzt sich in verschiedenen Facetten damit auseinander, was bleibt, wenn Menschen sich unwiderruflich trennen müssen. Es ehrt mich sehr, dass mein Film seine Uraufführung anlässlich der Filmfestspiele in Cannes erfahren wird. Und ich freue mich riesig über die Nominierung für den Wettbewerb. Ich bin erst mal da angekommen, wo ich hinwollte. Mal sehen, wohin die Reise noch geht.", so der Regisseur in einer ersten Stellungnahme nach der Nominierung.

Auf der anderen Seite erzählt von sechs Menschen: Charlotte Staub (Patrycia Ziolkowska), Ende 20, verliebt sich in die gleichaltrige Ayten Öztürk (Nurgül Yesilçay). Die politische Aktivistin hält sich illegal in Deutschland auf. Lottes Mutter Susanne Staub (Hanna Schygulla) hat andere Wünsche für ihre Tochter. Nejat Aksu (Baki Davrak), Anfang 40, ist Deutschlands erster und einziger türkischstämmiger Germanistik-Professor. Er hat die Welt seines Vaters Ali (Tunçel Kurtiz) hinter sich gelassen und führt ein introvertiertes, ereignisloses Leben, bis er sich in Yeter (Nursel Köse), die Gefährtin des Vaters, verliebt.

Der Film, für den Akin auch das Buch schrieb, wurde Corazón International, Anka Film und dem NDR produziert und kommt im Herbst 2007 im Verleih von Pandora in die Kinos.

Neben Auf der anderen Seite wird auch ein zweiter deutscher Film seine Premiere an der Croisette feiern. Am Ende kommen Touristen von Robert Thalheim (Netto) hat in der Sektion Un Certain Regard seine Weltpremiere. Thalheims zweiter Spielfilm wurde von 23/5 Filmproduktion produziert und erzählt die Geschichte von Sven (Alexander Fehling), der nach Auschwitz kommt, um dort seinen Zivildienst zu leisten. Er soll sich um den KZ-Überlebenden Krzeminski (Ryszard Ronczewski) kümmern, der den jungen Deutschen anfangs auflaufen lässt. Erst die Beziehung zur Dolmetscherin Ania (Barbara Wysocka) macht Svens Alltag in der polnischen Kleinstadt Oswiecim erträglich - bis er begreifen muss, dass die Gegenwart des Ortes unweigerlich mit dessen Vergangenheit verknüpft ist.

Alle Wettbewerbsfilme im Überblick finden Sie hier.

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