24.06.04
Entscheidet Michael Moores Fahrenheit 9
Originaltitel:
11 die US-Präsidentschaftswahlen?
New York - Am morgigen Freitag startet Michael Moores Anti-Bush-Doku Fahrenheit 9/11 in mehr als 800 Kinos in den USA. Selbst die Anzahl der Kinos in denen der Dokumentarfilm tatsächliche läuft ist mittlerweile zum Streitpunkt zwischen Mooore und seinen konservativen Gegnern geworden , ist sie doch auch ein Indikator für das Interesse an dem Streifen. Lions Gate Films, der Verleiher, besteht auf der Zahl 800, konservative Gegner behaupten der Film liefe "nur" in 400 Kinos.
Der Versuch Michael Moores die MPAA dazu zu bewegen den Film auch für jüngere Zuschauer freizugeben, scheiterte am Mittwoch in New York. Die MPAA, die die Altersfreigaben festlegt, hatte dem Film ein sogenanntes R-Rating gegeben. Damit können Jugendliche unter 17 den Film nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sehen. Moore hatte gegen diese Entscheidung Berufung einglegt, scheiterte jedoch mit seinem Einspruch.
Ob der Film, Moores selbsterklärtes Ziel erreicht die US-Präsidentschaftswahl am 2. November 2004 mit zu entscheiden, bleibt noch offen. Linke, politische Kommentatoren befürchten sogar, dass der Dokumentarfilm dafür sorgt, dass es dem konservativen Präsidenten Bush gelingen könnte auch noch die letzten seiner Anhänger zu mobilisieren.
Zumindest viel Publikum wird Moore sicher erreichen. Bei zwei Vorpremieren in New York, konnte Fahrenheit 9/11 mehr zahlende Besucher anziehen, als manch anderer Hollywood-Blockbuster. Vor den Kinos bildeten sich lange Schlangen. Auch der amerikanische Internet-Ticketshop Fandango meldet einen Rekord in Sachen Moore. Mehr als 50% aller Ticketbestellungen im Vorverkauf entfallen auf Fahrenheit 9/11.
Der Versuch Michael Moores die MPAA dazu zu bewegen den Film auch für jüngere Zuschauer freizugeben, scheiterte am Mittwoch in New York. Die MPAA, die die Altersfreigaben festlegt, hatte dem Film ein sogenanntes R-Rating gegeben. Damit können Jugendliche unter 17 den Film nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sehen. Moore hatte gegen diese Entscheidung Berufung einglegt, scheiterte jedoch mit seinem Einspruch.
Ob der Film, Moores selbsterklärtes Ziel erreicht die US-Präsidentschaftswahl am 2. November 2004 mit zu entscheiden, bleibt noch offen. Linke, politische Kommentatoren befürchten sogar, dass der Dokumentarfilm dafür sorgt, dass es dem konservativen Präsidenten Bush gelingen könnte auch noch die letzten seiner Anhänger zu mobilisieren.
Zumindest viel Publikum wird Moore sicher erreichen. Bei zwei Vorpremieren in New York, konnte Fahrenheit 9/11 mehr zahlende Besucher anziehen, als manch anderer Hollywood-Blockbuster. Vor den Kinos bildeten sich lange Schlangen. Auch der amerikanische Internet-Ticketshop Fandango meldet einen Rekord in Sachen Moore. Mehr als 50% aller Ticketbestellungen im Vorverkauf entfallen auf Fahrenheit 9/11.
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