17.03.10
"Die Razzia von Paris" auf Platz 1 in Frankreich
München - Der Film Die Razzia von Paris (Originaltitel: La rafle) hat zum Start in Frankreich ein überragendes Einspielergebnis erzielt und belegt Platz eins der Kino-Charts. Den Film der französischen Regisseurin und Drehbuchautorin Roselyne Bosch sahen in den ersten fünf Tagen knapp 680.000 Zuschauer.
Der 20 Millionen Euro teure Film, eine Koproduktion von Alain Goldmans Produktionsfirma Legende (La Vie En Rose), Gaumont und EOS Entertainment mit Jean Reno und Melanie Laurent in den Hauptrollen, setzte sich klar gegen Hollywood-Blockbuster wie Shutter Island und Ghostwriter durch, die mit 362.000 bzw. 189.000 Zuschauern abgeschlagen auf Platz zwei und drei lagen.
Mit Die Razzia von Paris beschäftigen sich die Franzosen erstmals mit einem dunklen Teil ihrer Geschichte, die im Land selbst lange Zeit ignoriert wurde: der Schuld des Vichy-Regimes und der aktiven Mithilfe vieler Franzosen an der Deportation französischer Juden nach Auschwitz. Der Film erzählt durch die Augen einer Gruppe von Kindern das dramatische Schicksal dreier jüdischer Familien während der Pariser Razzia von 1942.
Französische Polizisten durchkämmten in der größten Aktion dieser Art in Frankreich systematisch Pariser Stadtviertel und verhafteten 13.000 jüdische Einwohner, darunter 4000 Kinder. Sie alle wurden im damaligen Radrennstadion Vélodrome d'Hiver, kurz Vél d'Hiv, bei brütender Hitze tagelang ohne Nahrung, Toiletten und nahezu ohne Wasser eingepfercht und anschließend deportiert. Regisseurin und Autorin Roselyne Bosch stützt sich in dem Film auf jahrelange Recherchen und zahlreiche Interviews mit Zeitzeugen, darunter mit dem heute 80-jährigen Jo Weismann, der die Razzia damals als Elfjähriger miterlebte.
Die französischen Medien berichteten begeistert über den Film. Le Figaro beschrieb Die Razzia von Paris als "ernsthaften Film, sorgfältig rekonstruiert, berührend ohne rührselig zu sein", Le Nouvel Observateur urteilte: "wahrhaftig fesselnd", La Tribune bezeichnete die Produktion als "einen wundervollen, notwendigen Film".
Der 20 Millionen Euro teure Film, eine Koproduktion von Alain Goldmans Produktionsfirma Legende (La Vie En Rose), Gaumont und EOS Entertainment mit Jean Reno und Melanie Laurent in den Hauptrollen, setzte sich klar gegen Hollywood-Blockbuster wie Shutter Island und Ghostwriter durch, die mit 362.000 bzw. 189.000 Zuschauern abgeschlagen auf Platz zwei und drei lagen.
Mit Die Razzia von Paris beschäftigen sich die Franzosen erstmals mit einem dunklen Teil ihrer Geschichte, die im Land selbst lange Zeit ignoriert wurde: der Schuld des Vichy-Regimes und der aktiven Mithilfe vieler Franzosen an der Deportation französischer Juden nach Auschwitz. Der Film erzählt durch die Augen einer Gruppe von Kindern das dramatische Schicksal dreier jüdischer Familien während der Pariser Razzia von 1942.
Französische Polizisten durchkämmten in der größten Aktion dieser Art in Frankreich systematisch Pariser Stadtviertel und verhafteten 13.000 jüdische Einwohner, darunter 4000 Kinder. Sie alle wurden im damaligen Radrennstadion Vélodrome d'Hiver, kurz Vél d'Hiv, bei brütender Hitze tagelang ohne Nahrung, Toiletten und nahezu ohne Wasser eingepfercht und anschließend deportiert. Regisseurin und Autorin Roselyne Bosch stützt sich in dem Film auf jahrelange Recherchen und zahlreiche Interviews mit Zeitzeugen, darunter mit dem heute 80-jährigen Jo Weismann, der die Razzia damals als Elfjähriger miterlebte.
Die französischen Medien berichteten begeistert über den Film. Le Figaro beschrieb Die Razzia von Paris als "ernsthaften Film, sorgfältig rekonstruiert, berührend ohne rührselig zu sein", Le Nouvel Observateur urteilte: "wahrhaftig fesselnd", La Tribune bezeichnete die Produktion als "einen wundervollen, notwendigen Film".
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 2 von insgesamt 2)
Von: @Acacias am: 19.03.10
Stand heute hat der Film noch keinen Verleih in Deutschland, oder zumindest ist er mir nicht bekannt.
Von: Acacias am: 19.03.10
Hallo,
ich würde mir ja gerne eine Meinung zu diesem Film bilden, aber wann kommt er denn in Deutschland in die Kinos? Angeblich wird er bundesweit nur in 200 Lichtspielhäusern zu sehen sein. Haben Sie Informationen dazu?
Grüße aus der Hauptstadt




