15.12.10
Die ersten Filme für die Berlinale 2011 stehen fest
Berlin - So langsam beginnen sich erste Umrisse des Wettbewerbsprogramms der Berlinale 2011 abzuzeichnen. Nachdem vor einer Woche bekannt gegeben wurde, dass die Brüder Coen das Filmfestival mit ihrem neuen Werk True Grit eröffnen werden, wurden nun weitere sieben Wettbewerbsfilme benannt. Außerhalb der Konkurrenz werden Wim Wenders 3D-Tanzfilm Pina und Coriolanus, das Regiedebüt von Ralph Fiennes in Berlin ihre Weltpremiere feiern. Im Rahmen des Wettbewerbs werden Andres Veiels Film Wer wenn nicht wir, Seyfi Teomans Bizim Büyük Caresizligimiz, Jonathan Sagalls Lipstikka und Victoria Mahoneys Yelling to the Sky gezeigt werden (allesamt ebenfalls als Weltpremiere). Seine internationale Premiere wird Miranda Julys The Future beim Wettbewerb feiern, der Film ist kurz vorher beim Sundance-Festival zu sehen, wo er außerhalb des Wettbewerbs präsentiert wird.
Mit Miranda Julys Film weicht die Berlinale von den eigenen Kriterien für Wettbewerbsfilme ab, die sonst laut Reglement noch auf keinem anderen Filmfestival gezeigt worden sein dürfen. Wie Dieter Kosslick, der Leiter der Berlinale erklärte, geschehe dies, um Independent-Filme die größtmögliche internationale Wahrnehmung zu bieten. Zudem, so wurde betont, werde die Zusammenarbeit mit dem Sundance-Filmfestival weiter verstärkt – und zwar nicht nur im Rahmen des European Film Market, sondern auch beim offiziellen Programm. Für all die Filmfans, die im Januar nicht den weiten Weg in die USA antreten, ist das sicherlich eine gute Nachricht.
Mit Miranda Julys Film weicht die Berlinale von den eigenen Kriterien für Wettbewerbsfilme ab, die sonst laut Reglement noch auf keinem anderen Filmfestival gezeigt worden sein dürfen. Wie Dieter Kosslick, der Leiter der Berlinale erklärte, geschehe dies, um Independent-Filme die größtmögliche internationale Wahrnehmung zu bieten. Zudem, so wurde betont, werde die Zusammenarbeit mit dem Sundance-Filmfestival weiter verstärkt – und zwar nicht nur im Rahmen des European Film Market, sondern auch beim offiziellen Programm. Für all die Filmfans, die im Januar nicht den weiten Weg in die USA antreten, ist das sicherlich eine gute Nachricht.
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