25.09.08
Deutsche Kinemathek veranstaltet Home Movie Day
Berlin - Am 18. Oktober 2008 richten die Deutsche Kinemathek in Berlin und Regisseur Robert Van Ackeren den 2. deutschen Home Movie Day aus.
Dann heißt es wieder: verstaubte Kisten plündern und den Dachboden nach lange verschollen geglaubten "Kostbarkeiten"
durchstöbern. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht auch dieses Mal das "Heimkino" in Form von 8 mm-, Super 8- und 16 mm-Filmen. Egal, ob nach eigenem Drehbuch gefilmt oder von Opa geerbt.
Peinliche Privataufnahmen, schrulliges Alltagsleben oder langweilige Urlaubsfilme – gibt’s nicht! Alle Erinnerungen in Form von Filmstreifen sind Teil des visuellen Erbes des 20. Jahrhunderts. "Über den historischen Wert von Filmaufnahmen von Amateuren muss man heute nicht mehr streiten. Vielfach sind sie die einzigen Zeugnisse des Alltags der Menschen,die wir haben. Oft haben auch Amateure ein anderes Auge auf historische Ereignisse geworfen als die offizielle Berichterstattung. Oder sie waren einfach zur rechten Zeit am Ort, an der Zeitgeschichte passierte. Diese Aufnahmen zu bewahren, ist die Aufgabe von Filmarchiven", erläutert Martin Koerber, Leiter des Filmarchivs der Deutschen Kinemathek. Deshalb müssen die originalen Filmbänder gepflegt und richtig aufbewahrt werden. Denn allen Annahmen zum Trotz bietet die Digitalisierung in Form von Video, DVD usw. keine dauerhafte Sicherung, wohingegen die alten Filmrollen eine Lebensdauer von bis zu 150 Jahren haben können.
Ab 10.00 Uhr am Samstag, den 18. Oktober können sich Interessierte im Filmhaus am Potsdamer Platz auch Tipps von Profis holen: Während der Registrierung beraten Filmarchivare zum Thema Pflege und Bewahrung der filmischen Schätze. Anschließend, von 14:00 bis 17:00 Uhr, wird eine Auswahl der Amateurfilme öffentlich auf Leinwand gezeigt.
Weltweit gibt es den Home Movie Day schon seit 2003. Dieses Ereignis findet alljährlich auf inzwischen fünf Kontinenten in 53 Städten statt und seit 2007 ist auch Berlin dabei. Wie im letzten Jahr ist hier die Deutsche Kinemathek Veranstalter und erhält prominente Unterstützung durch den Mitveranstalter, Regisseur und passionierter Amateurfilmsammler Robert Van Ackeren (Deutschland privat): "Das Privatkino ist in seinen besten Momenten direkt, kühn, schön, poetisch, wahnhaft, wahr. Es sind die kleinen privaten Filme, die oft ergreifender und spektakulärer sind als viele Spielfilmprodukte in ihrer kommerziell gefilterten Phantasie."
Dann heißt es wieder: verstaubte Kisten plündern und den Dachboden nach lange verschollen geglaubten "Kostbarkeiten"
durchstöbern. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht auch dieses Mal das "Heimkino" in Form von 8 mm-, Super 8- und 16 mm-Filmen. Egal, ob nach eigenem Drehbuch gefilmt oder von Opa geerbt.
Peinliche Privataufnahmen, schrulliges Alltagsleben oder langweilige Urlaubsfilme – gibt’s nicht! Alle Erinnerungen in Form von Filmstreifen sind Teil des visuellen Erbes des 20. Jahrhunderts. "Über den historischen Wert von Filmaufnahmen von Amateuren muss man heute nicht mehr streiten. Vielfach sind sie die einzigen Zeugnisse des Alltags der Menschen,die wir haben. Oft haben auch Amateure ein anderes Auge auf historische Ereignisse geworfen als die offizielle Berichterstattung. Oder sie waren einfach zur rechten Zeit am Ort, an der Zeitgeschichte passierte. Diese Aufnahmen zu bewahren, ist die Aufgabe von Filmarchiven", erläutert Martin Koerber, Leiter des Filmarchivs der Deutschen Kinemathek. Deshalb müssen die originalen Filmbänder gepflegt und richtig aufbewahrt werden. Denn allen Annahmen zum Trotz bietet die Digitalisierung in Form von Video, DVD usw. keine dauerhafte Sicherung, wohingegen die alten Filmrollen eine Lebensdauer von bis zu 150 Jahren haben können.
Ab 10.00 Uhr am Samstag, den 18. Oktober können sich Interessierte im Filmhaus am Potsdamer Platz auch Tipps von Profis holen: Während der Registrierung beraten Filmarchivare zum Thema Pflege und Bewahrung der filmischen Schätze. Anschließend, von 14:00 bis 17:00 Uhr, wird eine Auswahl der Amateurfilme öffentlich auf Leinwand gezeigt.
Weltweit gibt es den Home Movie Day schon seit 2003. Dieses Ereignis findet alljährlich auf inzwischen fünf Kontinenten in 53 Städten statt und seit 2007 ist auch Berlin dabei. Wie im letzten Jahr ist hier die Deutsche Kinemathek Veranstalter und erhält prominente Unterstützung durch den Mitveranstalter, Regisseur und passionierter Amateurfilmsammler Robert Van Ackeren (Deutschland privat): "Das Privatkino ist in seinen besten Momenten direkt, kühn, schön, poetisch, wahnhaft, wahr. Es sind die kleinen privaten Filme, die oft ergreifender und spektakulärer sind als viele Spielfilmprodukte in ihrer kommerziell gefilterten Phantasie."
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