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17 16/03

Der Filmtag im Überblick: 16. März - Isabelle

© Marco Albanese / CC BY-SA 2.0
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Tags: Emily Blunt, Isabelle Huppert, John Krasinski, Filmförderung, Jia Zhang-ke, Kleber Mendonça Filho, Marco Müller, Guido Westerwelle
Das sind doch erstmal erfreuliche Nachrichten: Am Mittwoch hat das Bundeskabinett die Erhöhung der Filmförderung beschlossen. Ab 2018 stehen demnach 150 Millionen Euro für die Förderung von Kinofilmen zur Verfügung. Die Politik erhört damit die langjährigen Forderungen aus der Branche nach einer deutlichen Aufstockung des Filmförderung-Topfes. Die Deutsche Welle hat mehr Infos. Filmwirtschaft ist allgemein ein spannendes Thema in diesen Tagen des Umbruchs. Beim Bundesminesterium für Wirtschaft und Energie könnt ihr euch eine Studie zur Bedeutung der Filmindustrie in Deutschland herunterladen. Die Süddeutsche Zeitung bemerkt unterdessen, dass Hollywood sich vom Prinzip der Sommer-Blockbuster verabschiedet und jetzt bereits im März schon einige große Produktionen auf den Markt wirft.



Aktuelles
Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis wurden bekanntgegeben. Dabei konnten sowohl Die Blumen von Gestern als auch Wild mehr Nominierungen erzielen als der favorisierte Toni Erdmann. SpiegelOnline hat eine Übersicht.

Das Leben des ehemaligen Außenministers und FDP-Politikers Guido Westerwelle soll verfilmt werden. Wie Die Zeit berichtet, hat sich Ufa Fiction die Rechte an Westerwelles Buch Zwischen zwei Leben gesichert. Darin schildert Westerwelle kurz vor seinem Tod das Leben mit seiner Leukämieerkrankung.

Indiewire schreibt, dass John Krasinski seinen Thriller A Quiet Place mit sich selbst und seiner Lebensgefährtin Emily Blunt besetzt. Details über die Handlung sind noch nicht bekannt.

Schließlich haben wir noch zweimal Festivalnews für euch. Der chinesische Filmemacher Jia Zhang-ke wird zusammen mit Marco Müller im Oktober in der historischen chinesischen Stadt Pingyao ein neues Filmfestival starten. Laut ScreenDaily soll es dabei einen Dialog zwischen der chinesischen Filmindustrie und anderen Nationen geben. Es ist das erste Festival Chinas dieser Art.

Ganz langsam rückt auch Cannes wieder in unseren Fokus. Dort wird Kleber Mendonça Filho der Jury bei der Semaine de la Critique vorstehen. Der Filmemacher hatte uns letztes Jahr mit seinem Aquarius begeistert.

Fundstücke
Heute wollen wir uns bei unseren Fundstücken ein wenig zurück in die 90er Jahre begeben. So hat Little White Lies eine Liste mit den hundert besten Filmen des Jahrzehnts veröffentlicht.

Noch spannender ist der nostalgische Trip, den der Guardian zurück in die 90er macht. Dort haben sie alte Websites ausfindig gemacht, aus der skurrilen Zeit, in der das Internet zu laufen lernte.

Geburtstagskind: Isabelle Huppert (*1953)
“Body language in the cinema is thus very particular. The screen can transmit an image very different of the body. In life, we see each other by facing each other. In the cinema, one is astonished to discover oneself from another angle. But at the same time there is no obligation to look. Serge Daney used to say that the work of actors is the make movies, and the work of the spectator is to look at them.”



Zu Hupperts Geburtstag dominiert sie auch unsere TV-Schau. Zum Beispiel in Claire Denis' White Material - Land in Aufruhr oder Maurice Pialats Der Loulou. Zwei Filmemacher und Filme, die Hupperts enorme Körperlichkeit zeigen.

Ergänzen wollen wir das mit Ursula Meiers fantastischem Home, in dem Huppert mit ihrer Familie buchstäblich am Rand einer stillgelegten Autobahn haust, bis diese wieder für den Verkehr zugelassen wird.



Trailer
Im neuesten Pixar-Abenteuer geht es um den zwölfjährigen Miguel, der aus Versehen eine ganze Reihe von Ereignissen auslöst, in deren Zentrum ein Jahrhunderte altes Geheimnis steht, das schließlich sogar für eine Familienzusammenführung der außergewöhnlichen Art sorgt.


Coco

Das Animationsstudio Aardman meldet sich wieder auf die Leinwand zurück. Early Man spielt in der Vorzeit und erzählt wie Steinzeitmann Dug zusammen mit seinem besten Freund, dem Wildschwein Hognob, sich zwischen urzeitlichen Kreaturen und Mammuts gegen die Bronzezeitmenschen durchschlägt.


Early Man

Wir haben den ersten langen Trailer zu Calin Peter Netzers Ana, Mon Amour, der uns auf der Berlinale gut gefallen hat. Der rumänische Film zeigt toxische Familiensysteme zwischen kommunistischer Vergangenheit, patriarchalen Strukturen und dem Aufbruch in die Gegenwart.


Ana, Mon Amour

Und dann haben wir noch den frischgebackenen Sieger des SXSW-Festivals für euch. Ein Psychothriller, der das Leben weiblicher Immigrantinnen in New York dokumentiert und in 16mm-Bildern festhält. Im Zentrum steht die junge Luciana, die versucht zu überleben, während sie ihrer Vergangenheit entflieht.


Most Beautiful Island

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