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17 15/05

Der Filmtag im Überblick: 15. Mai - Cannes Peaks

© 9EkieraM1 / CC BY-SA 3.0
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Tags: Franco Nero, Johnny Depp, Darren Aronofsky, Christian Alvart, Luca Guadagnino, Joseph Cotten, Dok.fest München 2017, Powers Boothe, Die Lochis, Internationalen Kurzfilmtage 2017
Hatten wir schon erwähnt, dass wir uns auf Twin Peaks freuen? Anscheinend sind wir nicht die einzigen, denen es so geht, denn derzeit kommt praktisch jeden neuen Tag ein neues Special zur 3. Staffel von David Lynchs Serie. Heute ist dabei auch “unsere” Sonja Hartl mit dabei, die uns im Culture Mag mit einem persönlichen Text auf das Serienevent einstimmt.

In der Variety gab es bereits vergangene Woche ein üppig bebildertes Feature. Alles weitere - diese Woche soll ja auch ein durchaus relevantes Festival beginnen - folgt.

Aktuelles
So wurden beim Dok.fest in München die Preise vergeben. Den Hauptpreis im internationalen Wettbewerb gewann die norwegisch-schwedische Flüchtlingsdoku Nowhere to hide von Zaradasht Ahmed. Im nationalen Wettbewerb triumphierte Bruder Jakob von Eli Roland Sachs. Weitere Gewinner gibt es bei Blickpunkt: Film.



Auch bei den 63. Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen wurden die diesjährigen Gewinner verkündet. Der mit 2.000 Euro dotierte erste Preis ging an Christoph Girardet für Second Chance Man (Tindersticks). Eine Übersicht gibt es hier.

Johnny Depp wird in einer schwarzen Komödie über den Begründer des McAfee Antivirus-Systems spielen, wie der Hollywood Reporter meldet. Der Film läuft unter dem Titel King of the Jungle, Regie führen Glenn Ficarra und John Requa.

Eigentlich wäre es ja schon Meldung genug, dass Franco Nero wieder als Django zu sehen sein wird in Django Lives!. Dass dabei aber mit Christian Alvart ein Deutscher Regie führt, ist wirklich schön. Wie Screen Daily schreibt, heißt dessen dritter Sohn, na wie wohl: Django ...

Weniger erfreulich klingt die Nachricht, dass Pantaleon Films GmbH gemeinsam mit den Youtube-Stars Die Lochis einen neuen Kinofilm entwickelt (der erste Film Bruder vor Luder entstand bei Constantin). Der Release in den deutschen Kinos ist für 2018 angesetzt.

Gestern war ja Muttertag und ein besseres Timing für das erste Poster zu Darren Aronofskys neuem Film Mother hätte es nicht geben können. The Playlist betont, dass es noch nicht viele Infos zum Horrorthriller, in dem Jennifer Lawrence und Javier Bardem spielen, gibt.

Luca Guadagnino hat viel Arbeit. Man hat das Gefühl, dass man alle zwei Wochen ein neues Projekt des Italieners ankündigt. Nun also Rio via Variety mit Benedict Cumberbatch und Jake Gyllenhaal. Darin geht es um einen reichen Mann, der seinen Freund bittet, ihm dabei zu helfen, seinen Tod zu faken.

Neues zum geplanten Bau eines Filmhauses in Berlin gibt es im Tagesspiegel. “Senatskanzleichef Björn Böhning bestätigte dem Tagesspiegel, dass die Stadt ein solches Projekt positiv begleiten würde, sollte die Finanzierung seitens des Bundes gewährleistet sein. Geschätzte Kosten: 100 Millionen Euro.”

Und Cannes? Dort kann man hinter die Kulissen blicken mit SpiegelOnline und Auszügen aus Thierry Frémauxs Tagebuch.

Kino-Charts
Guy Ritchies King Arthur: Legend of the Sword gilt als erster großer Sommerflop des Jahres. TheWrap hat Gründe gesammelt, warum dem so ist. In Deutschland schaffte es der Film mit 160.000 Besuchern immerhin auf Platz 2, hinter Guardians of the Galaxy Vol. 2 (249.000 Besucher). Bemerkenswert ist das gute Abschneiden des Dokumentarfilms Embrace mit 50.000 Besuchern, der als Event in ausgewählten Kinos lief. Insgesamt wurden am vergangenen Wochenende 992.000 Tickets verkauft.

Fundstücke
Der Filmkritiker J. Hoberman hat auf seiner Homepage einen sehr spannenden Text über den amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dessen Showmanship veröffentlicht.



Trauerfall
Der Darsteller Powers Boothe ist im Alter von 68 Jahren verstorben, wie unter anderem der Hollywood Reporter meldet. Man kennt ihn unter anderen aus Deadwood und Sin City.

Geburtstagskind: Joseph Cotten (1905-1994)
“I didn't care about the movies really. I was tall. I could talk. It was easy to do.”



Filmtipp des Tages
Weißer Gott wurde auf dem Filmfestival von Cannes 2014 mit dem Hauptpreis in der Sektion Un Certain Regard ausgezeichnet. Kein Wunder, der Hundefilm des Ungarn Kornél Mundruczó ist absolut außergewöhnlich. Ihr könnt ihn heute Abend im TV sehen. Mehr in unserer TV-Schau.

Passend dazu empfehlen wir euch heute einen anderen Film mit einem ganz besonderen Hund/Gott. Sam Fullers fleischige Rassismusparabel White Dog.



Trailer
Einen ganzen Schwung an Cannes-Trailern und Clips haben wir für euch. Auf unsere Übersicht mit allen Trailern und ab Ende der Woche auch der Kritiken seid noch mal hingewiesen.

In hypnotischen Bildern und mit der unbeschreiblichen Jeanne Balibar fängt zum Beispiel Matthieu Amalric in seinem Un Certain Regard-Eröffnungsfilm Barbara einen kreativen Prozess ein.


Barbara

Die Geschichte eines Jungen im Westen der USA überlappt sich mysteriös mit der einer jungen Frau, die vor 50 Jahren in New York lebte. Beide versuchen der geheimnisvollen Verbindung auf die Spur zu kommen. Todd Haynes arbeitet wieder mit Julianne Moore zusammen. Auch Michelle Williams ist mit von der Partie.


Wonderstruck

Ein Portrait der ACT UP Aktivisten-Gruppe zu Beginn der 1990er Jahre. Es ist die Zeit des Mobilisierens gegen die Gleichgültigkeit des Volkes. Der Film läuft im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes.


120 Battements par minute

Während des Festivals von Cannes 2016 gedreht, wird der Film dort 2017 seine Premiere feiern. Es geht um Treffen in einem Café, das Filmemachen und Schreiben, einen Hund und um die Liebe. Claire's Camera ist der vierte neue Film von Hong Sang-soo innerhalb von 12 Monaten.


Claire’s Camera

Vanessa Redgrave blickt in ihrem Regiedebüt auf den historischen Kontext der Flüchtlingskrise. Sie liefert einen Rahmen, den sie dokumentarisch und mit gespielten Szenen mit Ralph Fiennes und Emma Thompson aufbaut. Der Film wird als Spezialscreening in Cannes gezeigt.


Sea Sorrow

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