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17 12/07

Der Filmtag im Überblick: 12. Juli - Leoparden

© Gage Skidmore / CC BY-SA 3.0
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Tags: Clint Eastwood, Charlize Theron, Quentin Tarantino, Brian Grazer, Jaume Collet-Serra, Whoopi Goldberg, Charlie Sheen, Locarno 2017, Armando Bó
Lange wurde spekuliert, was das nächste Projekt von Quentin Tarantino sein würde. Nun wurde via Hollywood Reporter bekannt, dass sich der Filmemacher den Manson-Morden widmen wird. Das Drehbuch hat er selbst geschrieben, die Weinstein-Company ist beteiligt, aber sonst ist noch vieles geheim. Angeblich trifft Tarantino aber bereits Schauspieler wie Brad Pitt, um über mögliche Rollen zu sprechen. 2018 soll wohl im Sommer gedreht werden. Auch jenseits des Planeten Tarantino haben wir heute einige spannende neue Projekte für euch in den News.

Aktuelles
Sehr freuen würden wir uns zum Beispiel über ein Mad Max: Furiosa-Prequel, das laut Charlize Theron durchaus möglich scheint. Es gibt verschiedene Drehbücher und theoretisch könnte man loslegen. The Playlist weiß mehr.

Dass Clint Eastwood eine Schwäche für Soldaten hat, ist bekannt. So weit wie für seinen nächsten Film ist er allerdings noch nie gegangen. Der Amerikaner besetzt für The 15:17 to Paris echte Soldaten in seinem Film, wie Variety berichtet. Der Film erzählt die Geschichte dreier Soldaten, die einen Terroristen auf dem Weg nach Paris in einem Zug stoppten.

Jaume Collet-Serra wird nach seinem Haifisch-Revival The Shallows - Gefahr aus der Tiefe die Regie bei Suicide Squad 2 übernehmen. Laut dem Hollywood Reporter soll der Film 2018 in die Kinos kommen.

Für Fans von Stranger Things gibt es einen Starttermin für die zweite Staffel auf Netflix via Rolling Stone. Am 27. Oktober beginnt die Fortsetzung, die ein Jahr nach der ersten Staffel angesiedelt ist.

Live for Film meldet, dass Charlie Sheen und Whoopi Goldberg in 9/11 spielen werden. Der Film basiert auf Elevator, einem Theaterstück von Patrick Carson, das Mailboxnachrichten von Opfern als Grundlage für die Story nimmt.

Gestern Abend fiel in Duisburg die erste Klappe zu den Dreharbeiten des deutschen Dramas Spielmacher. Frederick Lau, Oliver Masucci und Antje Traue stehen beim Regiedebüt von Timon Modersohn vor der Kamera.

An drei Veranstaltungstagen im August präsentiert das Filmkollektiv Frankfurt die umfangreichste jemals in Europa organisierte Hommage an den argentinischen Regisseur Armando Bó, der in seinem Heimatland als bekanntester und beliebtester Regisseur gilt. Hierzulande ist sein Name kaum geläufig, auch wenn sein Ruf als „argentinischer Russ Meyer“ in den USA popularisiert worden ist. Die Hommage, die vom 18. bis 20. August 2017 im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim und im Kino des Deutschen Filmmuseums stattfindet, zeigt eine Auswahl von 10 seiner Filme sowie einen Dokumentarfilm über ihn, die allesamt in 35mm-Kopien, teilweise eigens aus argentinischen Archiven geliehen, vorgeführt werden.

Das Filmfestival von Locarno hat heute sein Programm verkündet. Mit dabei sind unter anderem neue Filme von Wang Bing, Radu Jude, Denis Côté und die schon länger angekündigte Komplettretrospektive von Jacques Tourneur.

In seiner Kolumne bei SpiegelOnline kritisiert Frédéric Jaeger den konservativen Geist der deutschen Förderpolitik. Dieser gefährde die Zukunft des Kinos.

Fundstücke


Es bahnt sich eine Ablösung im Horrorgenre an. Statt dauernder Jump Scares gibt es eine Entwicklung, die der Guardian mit Post Horror umschreibt. Filme, in denen Horror nicht mehr so klar definierbar ist.

Geburtstagskind: Brian Grazer (*1951)
“I wasn't always a well-known producer. I was someone who could grovel and write good letters.”



Filmtipps
Neben vielen Thrillern gibt es heute auch Éric Rohmers letzten Film Astrée und Célado, eine Art Romeo und Julia im Schäfer- und Nymphenmilieu, in unserer TV-Schau.

Etwas besser zur Jahreszeit passt natürlich Rohmers wunderbarer Sommer.



Trailer
Sie waren ohne Zweifel eine der wichtigsten und prägendsten Bands der 1980er Jahre - The Smiths mit ihrem charismatischen Frontmann Morrissey haben Popgeschichte geschrieben und galten zeitweise in ihrer Heimat als bedeutender als die Beatles. In dem Biopic England is Mine versucht sich der Regisseur Mark Gill dem Mythos Morrissey anzunähern.


England is Mine

Regisseur Matto Barfuss ist der breiten Öffentlichkeit als der „Gepardenmann“ bekannt, lebte zwischen 1996 bis 2002 in Tansania über 25 Wochen lang mit einer wilden Gepardenfamilie zusammen. 2013 sollte erneut ein Raubtier sein Leben verändern: Matto Barfuss traf auf die Gepardin Maleika, die im darauf folgenden Jahr sechs Jungen das Leben schenkte … ab sofort wich der Filmemacher nicht mehr von ihrer Seite.


Maleika

Eine Software, die voraussagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlägt. Was nach einem Science-Fiction-Szenario klingt, ist in Städten wie Chicago, London oder München längst Realität. Und ob wir gefährlich sind oder nicht, wird schon heute von Polizeicomputern entschieden. Predictive Policing nennt sich die Methode und dieses Zukunftsversprechen ist nicht nur ein positives. Big Data dient dabei als Quelle, die wir selbst kontinuierlich mit persönlichen Informationen befüllen. Der Film reist um die halbe Welt und stellt Menschen vor, die täglich mit dieser Technologie arbeiten und sie weiter entwickeln.


Pre-Crime

Vier Kinder, die in der Nähe einer verlassenen Militärbasis in Israel leben, haben für die Bande, die sie gerade gegründet haben, das Gelände kurzerhand in Besitz genommen. Während draußen gerade ein neuer Krieg ausbricht, führen auch die Kinder bald schon eine erbarmungslose Schlacht gegen zwei Deserteure, die ihnen das Gebiet streitig machen wollen ...


Land of the Little People

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