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17 11/07

Der Filmtag im Überblick: 11. Juli - Frische Luft

© The Fader
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Tags: Christopher Nolan, Axel Ranisch, Barry Jenkins
Heute wollen wir mal wieder mit einigen interessanten Interviews und Gesprächen in die News einsteigen. So gibt es beim Deutschlandfunk ein tolles Gespräch mit Axel Ranisch. Es geht um seinen Werdegang und die deutsche Independentszene. In der Stuttgarter Zeitung ist ein Interview mit Castingdirektorin Nina Haun erschienen. Sie arbeitete unter anderen an Toni Erdmann oder Vier Minuten. Und bei Screen Anarchy gibt es ein spannendes Gespräch mit Takashi Miike, der zu den eher überraschenden Namen gehört, die von nun an in der Academy mitwählen dürfen, wer den Oscar gewinnt.

Aktuelles

Barry Jenkins adaptiert “If Beale Street Could Talk” von James Baldwin. Der Film wird die erste Arbeit des Oscargewinners mit Annapurna sein, berichtet unter anderem Indiewire. Das Drehbuch hatte Jenkins schon vergangenes Jahr in Berlin verfasst. Der Film soll im Oktober in Produktion gehen.

Gael Garcia Bernal ist Teil des Casts rund um das The Kindergarten Teacher-Remake mit Maggie Gyllenhaal. Der Film von Sara Colangelo beginnt diese Woche mit den Dreharbeiten laut Variety.

Bereits heute beginnen die Dreharbeiten von Caroline Links Hape-Kerkeling-Verfilmung Der Junge muss an die frische Luft. Luise Heyer, Sönke Möhring, Hedi Kriegeskotte, Ursula Werner, Joachim Król, Rudolf Kowalski, Elena Uhlig, Birge Schade, Maren Kroymann, Diana Amft und Julius Weckauf in der Rolle des jungen Hape Kerkeling stehen vor der Kamera von Judith Kaufmann.

Ab Oktober wird Erfolgsproduzent Christoph Müller neuer Geschäftsführer der Constantin Film Produktion. Jüngst hatte er mit seiner Mythos Film für Constantin den Kinohit Er ist wieder da produziert, der von mehr als 2,5 Mio. Kinogängern gesehen wurde. Mehr dazu gibt es bei Blickpunkt: Film.

Christopher Nolan hat sich in einem Interview mit dem Playboy mehr als nur ins Gespräch für eine Regie beim nächsten James Bond gebracht. Es gäbe sogar schon konkrete Gespräche. Böse Zungen könnten behaupten, dass die letzten Bond-Filme bereits seine Handschrift trugen.

Noch drei große Festivals stehen dieses Jahr auf dem Programm. Morgen wird das Programm von Locarno bekanntgegeben, aber auf Ioncinema wird bereits über Filme für Toronto und Venedig spekuliert.

Heute beginnt das schöne Festival FID Marseille. Auf der Homepage gibt es das Programm.

Fundstücke

Bei TIFF kann man sich eine Masterclass von Olivier Assayas anhören.

Für Drehbuchautoren und solche, die es werden wollen, gibt es hier Tipps, um Langeweile zu vermeiden.



Geburtstagskind: Jafar Panahi (*1960)

“I'm really optimistic about the future of Iranian cinema because of all these young and talented filmmakers...What makes me hopeful is this pool of young filmmakers can use all-digital cameras to make their own movies. There was a time when the government had a monopoly on all the filmmaking equipment. But right now you don't have to go to the government to make your films.”



Filmtipps

Mit seinem Dokumentarfilm Scientology: Ein Glaubensgefängnis hat Alex Gibney so etwas wie das Standardwerk über die Sekte verfasst. Sieben Nominierungen und drei Emmys räumte der Film ab. Ihr könnt den Film heute Abend im TV sehen. Mehr Glaubensbekenntnisse gibt es in unserer TV-Schau.

Wer die passende fiktionale Antwort dazu sucht, wird mit Paul Thomas Andersons The Master fündig. Auch wenn der Film leichte Antworten verweigert.



Trailer

In Lucky, dem Regiedebüt des Schauspielers John Carroll Lynch geht es um einen 90-jährigen Mann und überzeugten Atheisten (dargestellt von Harry Dean Stanton), der in einer Kleinstadt irgendwo in der Wüste lebt und der sich - konfrontiert mit dem nahenden Tod - auf eine Suche nach dem macht, was von ihm und seinem Leben übrig bleiben wird. Der Film, bei dem auch David Lynch eine kleine Rolle hat, feierte seine Weltpremiere beim SXSW-Festival in Austin, Texas.


Lucky

Spät in der Nacht wird die Psychologin Eliane Hess ins Krankenhaus an das Bett des achtjährigen Yves gerufen. Der Junge hat als einziger seiner Familie einen Autounfall überlebt und weiß noch nichts davon, dass niemand von seinen Eltern und Geschwistern mehr zurückkehren wird. Eliane ist gleichzeitig erschüttert und gebannt vom Schicksal des Jungen. Und so kann und will sie bald schon nicht mehr länger Berufliches vom Privaten trennen.


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