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17 09/10

Der Filmtag im Überblick: 09. Oktober - Gefeuert

© David Shankbone / CC BY 3.0
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Tags: Harvey Weinstein, Steve McQueen, Luc Besson, Jean Rochefort, Zürich Film Festival 2017
Am Freitag berichteten wir über die schweren Vorwürfe, die gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein in einem New-York-Times-Artikel von Ashley Judd, Rose McGowan sowie anderen Schauspielerinnen und früheren Mitarbeiterinnen erhoben wurden. Nun hat der Vorstand der Weinstein Company (darunter der jüngere Bruder Bob Weinstein) reagiert und Harvey Weinstein fristlos entlassen. Bei Blickpunkt:Film gibt es weitere Details.

Aktuelles
Beim 13. Zurich Film Festival wurden die Preise vergeben. Goldene Augen gingen an Pop Aye von Kirsten Tan aus Singapur (Internationaler Spielfilm), Machines von Rahul Jain aus Indien, Deutschland und Finnland (Internationaler Dokumentarfilm) und Blue My Mind von Lisa Brühlmann aus der Schweiz (Fokus: Schweiz, Deutschland, Österreich).

Wie Variety berichtet, hat Luc Besson ein neues Projekt. Im Actionfilm Anna sollen Helen Mirren, Luke Evans, Cillian Murphy und die Newcomerin Sasha Luss als Titelfigur mitspielen.

Eine interessante These zu Star Wars wurde indessen bei der Comic Con in New York von der Autorin Meg Cabot geäußert. Näheres beim Hollywood Reporter.

Fundstücke
Beim Telegraph wurden die 75 besten britischen Filme aller Zeiten gewählt. Die zehn besten Filme über Cinephile hat wiederum Taste of Cinema ausfindig gemacht.

Zum Schwelgen lädt derweil Indiewire ein - mit 20 ikonischen Aufnahmen des Kameramanns Roger Deakins.

Kino-Charts
Die King-Adaption ES konnte sich auch am vergangenen Wochenende mit 572.000 Besuchern an der Spitze der deutschen Kino-Charts halten; Blade Runner 2049 blieb mit 243.000 Besuchern deutlich dahinter zurück. Auch in den USA schnitt der Film eher schwach ab. Im Arthouse-Bereich interessierten sich 51.000 Besucher für Victoria & Abdul. Insgesamt wurden 1.804.000 Tickets verkauft.

Trauerfall: Jean Rochefort
Wie u.a. SPON berichtet, ist der französische Schauspieler Jean Rochefort im Alter von 87 Jahren gestorben. Er wirkte in 150 Filmen mit, darunter die Komödien Ein Elefant irrt sich gewaltig (1976) und Die Schlemmer-Orgie (1978).

Geburtstagskind: Steve McQueen (* 1969)
"Art can't fix anything. It can just observe and portray. What's important is that it becomes an object, a thing you can see and talk about and refer to. A film is an object around which you can have a debate, more so than the incident itself. It's someone's view of an incident, an advanced starting point."



Filmtipps
Unser Geburtstagskind Steve McQueen hat bereits eine Vielzahl von Kurz- und Langfilmen realisiert. Empfehlen wollen wir heute sein Langfilmdebüt Hunger, bei dem er erstmals mit Michael Fassbender zusammenarbeitete:



Im TV kann man heute hingegen Jeanne Moreau bewundern - in Mata Hari - Agent H. 21, für den kein Geringerer als François Truffaut das Drehbuch verfasste.

Trailer
Im Kongo hofft ein junger Mann auf eine bessere Zukunft für sich und seine Familie. Doch als er sich auf den Weg macht, um die Früchte seiner harten Arbeit an den mann zu bringen, wird ihm unterwegs bewusst, welch hohen Preis er für seine Träume von einem besseren Leben bezahlen muss.


Makala

Im Jahre 2060 ist die Welt von AIDS befreit. Allerdings ist bei einigen Menschen das HI-Virus zu einem Gen mutiert, aus dem sich eine Droge gewinnen lässt, die zum begehrtesten Rauschmittel des 21. Jahrhunderts geworden ist. Mittels virtuell unterstützter Direktkontrollen versucht die Polizei zu ermitteln, wer Träger*in dieses Gens ist, während anderenorts junge Männer dazu gezwungen werden, Sperma für die Gewinnung marktbeherrschender Pharmazeutika zu produzieren.


Fluidø

Eines Morgens bricht Tudor mit seiner 5-jährigen Tochter Maria und seinem 7-jährigen Sohn Ilie in den nahen Park auf. Er und seine Frau Cristina stehen auf der Sonnenseite des Lebens - beide haben gute Jobs, eine schöne Wohnung, und auch wenn sich die eine oder andere Affäre anbahnt, führen sie dennoch ein zufriedenes Leben mit ihren beiden Kindern. Doch dann geschieht auf dem Spielplatz das Unfassbare: Tudor ist durch einige Telefonate abgelenkt und als er seine Aufmerksamkeit wieder auf die Kinder richtet, ist seine Tochter spurlos verschwunden ...


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