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15 24/06

Constantin Film bringt das neue Werk des "Love Steaks"-Teams ins Kino

© Jensbest / Public Domain via Wikimedia Commons
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Tags: Filmförderung, Verleih, Jakob Lass, Fogma, Constantin Film
Im März 2014 kam ein deutscher Film in die Lichtspielhäuser, der ganz ohne Fördergelder entstanden war: Das authentische und zugleich kunstvolle Mumblecore-Movie Love Steaks von Jakob Lass (Foto) entpuppte sich als aufregendes, witziges und schmerzhaftes Seh-Erlebnis. Das Nachfolgewerk des Teams um den 1981 geborenen Regisseur wird nun von Constantin Film verliehen und koproduziert.

Das Love Steaks-Produzenten-Duo Ines Schiller und Golo Schultz ist abermals mit an Bord – mit der frisch gegründeten "FOGMA GmbH". Hinter dem Begriff "Fogma" steckt ein Regelwerk, das mit dem "Dogma 95"-Konzept vergleichbar ist und zur Realisierung von Love Steaks erstellt wurde. Love Steaks wurde an der HFF Potsdam in Zusammenarbeit mit "MAMOKO Entertainment" realisiert und im letzten Jahr von "Darling Berlin" ins Kino gebracht.

Die unkonventionelle, tragikomische Love Story zwischen Kampftrinkerin/Koch-Azubi Lara (Lana Cooper) und dem Tollpatsch/Masseur Clemens (Frank Rogowski) zeichnete sich durch große Improvisationskunst aus: Die Dreharbeiten fanden in einem echten Hotel statt, in welchem die HauptdarstellerInnen mit dem Personal interagierten. Honoriert wurde das Ganze mit zahlreichen Preisen – etwa dem "Max Ophüls Preis 2014".

An Jakob Lass' neuem Film, dessen Arbeitstitel Tiger Girl lautet, sind nun auch das Medienboard Berlin-Brandenburg, der RBB sowie die Filmuniversität Babelsberg beteiligt. Erzählt wird von den Höhen und Tiefen einer Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Frauen: Vanilla, einer konformen Sicherheitsdienst-Angestellten, und "Tiger Girl", einer unberechenbaren Rebellin.

Die Dreharbeiten sollen Ende Juli beginnen – und werden erneut den Fogma-Regeln folgen (sodass trotz Förderung und des großen Verleihs hoffentlich nichts von der Wildheit des Vorgängers eingebüßt werden muss): Wieder wird eine dokumentarische Umgebung von SchauspielerInnen bespielt; Intuition und Improvisation sollen und müssen zum Einsatz kommen – doch es sollen auch stilisierte Kampf-Choreografien geboten werden. 2016 soll der Film in die Kinos kommen.

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