21.09.04
Clara Schumann liebt Düsseldorf - Filmstiftung NRW fördert Filmprojekte
Düsseldorf - Mitte des 19. Jahrhunderts war Düsseldorf Schauplatz einer großen romantischen Liebe. Die Verbindung zwischen Clara und Robert Schumann und Johannes Brahms macht Regisseurin Helma Sanders-Brahms nun zum Thema ihres neuen Kinofilms Clara, in dem Isabelle Huppert und Ulrich Tukur die Hauptrollen spielen sollen. Gedreht wird die deutsch-französische Koproduktion, die von der Filmstiftung NRW mit 1 Mio. Euro gefördert wird und in Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Düsseldorf und der Düsseldorfer Robert-Schumann-Hochschule entsteht, Anfang 2005 komplett in Nordrhein-Westfalen.
Mit Eran Riklis Kinofilm Die syrische Braut gewann Produzentin Bettina Brokemper den Publikumspreis in Locarno und in Montreal. In ihrem neuen Projekt The Coat, das als deutsch-türkisch-britische Koproduktion der Kölner Heimatfilm entsteht, geht es wieder um Grenzen und ein geteiltes Land. Regisseur und Autor Kutlug Ataman (Lola und Bilidikid) erzählt darin die Geschichte zweier Mädchen vor dem Hintergrund des Zypernkonflikts 1975. Die Filmstiftung unterstützt den Kinofilm, in dem Carmen Maura und Zuhal Olcay die Hauptrollen spielen, mit 220.000 Euro.
Auch Jean-Pierre Isbouts hat sich mit seinem Kinofilm Four Saints einen historischen Stoff ausgesucht. Der Regisseur und Autor erzählt die authentische Geschichte von vier Frauen, die während des 1. Weltkrieges in Belgien gegen den Willen der Generäle ein Lazarett betrieben, in dem sie Verwundete aller kriegsführenden Parteien versorgten. Produziert wird die deutsch-britisch-belgische Koproduktion, die größtenteils in NRW gedreht werden soll und 900.000 Euro Förderung erhält, von der Kölner Gemini Film.
Für seinen Diplomfilm Das Verlangen erhielt Ian Dilthey im Jahr 2002 den Goldenen Leoparden auf dem Filmfestival in Locarno. Nach einem Drehbuch von Ulrike Maria Hund inszeniert er nun die Geschichte einer Annäherung zwischen einer zurückgezogen lebenden Biologin und einem entflohenen Häftling, der sich in ihre Wohnung flüchtet. Gemeinsam mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel produziert die Kölner Tag/Traum den Kinofilm Gefangene, für den 18 Drehtage in NRW vorgesehen sind. Die Filmstiftung fördert mit 300.000 Euro.
Nach seiner Kinodokumentation Die Mitte hat sich Regisseur Stanislaw Mucha einen fiktionalen Stoff ausgesucht. Sein neuer Film Hope handelt von einer Erpressung, bei der es nicht um Geld, sondern um ein gestohlenes Kunstwerk geht, das an seinen ursprünglichen Ort zurück gebraucht werden soll. Der Kinofilm der Kölner Pandora entsteht als deutsch-polnische Koproduktion, die Anfang 2005 auch in NRW gedreht und von der Filmstiftung NRW mit 400.000 Euro gefördert wird.
Für ihre Dokumentation Funny Help begleitet Luzia Schmid drei Delegierte des Internationalen Roten Kreuzes bei ihrer Arbeit in unterschiedlichen Krisenregionen und zeigt, wie schwierig die Hilfe auch auf Grund kultureller Unterschiede sein kann. Für die Vorbereitung ihres Projektes hatte die Regisseurin 2003 bereits ein Gerd-Ruge-Projekt-Stipendium der Filmstiftung erhalten. Nun unterstützen die Düsseldorfer Filmförderer auch die Realisierung des Films, der von der Kölner Icon Film und der Schweizer Dschoint Ventschr produziert wird, mit 150.000 Euro.
Mit Muxmäuschenstill gelang Autor und Schauspieler Jan Stahlberg in diesem Jahr ein Überraschungserfolg. Gemeinsam mit Lucia Chiarla und Stéphane Tielemans schreibt er nun das Drehbuch für eine skurrile Liebeskomödie mit dem Titel Harmony, in der Stahlberg und Chiarla auch die Hauptrollen spielen sollen. Für die Entwicklung des Projektes erhält das Kölner Büro der X Filme Creative Pool eine Vorbereitungsförderung von 50.000 Euro.
Mit Eran Riklis Kinofilm Die syrische Braut gewann Produzentin Bettina Brokemper den Publikumspreis in Locarno und in Montreal. In ihrem neuen Projekt The Coat, das als deutsch-türkisch-britische Koproduktion der Kölner Heimatfilm entsteht, geht es wieder um Grenzen und ein geteiltes Land. Regisseur und Autor Kutlug Ataman (Lola und Bilidikid) erzählt darin die Geschichte zweier Mädchen vor dem Hintergrund des Zypernkonflikts 1975. Die Filmstiftung unterstützt den Kinofilm, in dem Carmen Maura und Zuhal Olcay die Hauptrollen spielen, mit 220.000 Euro.
Auch Jean-Pierre Isbouts hat sich mit seinem Kinofilm Four Saints einen historischen Stoff ausgesucht. Der Regisseur und Autor erzählt die authentische Geschichte von vier Frauen, die während des 1. Weltkrieges in Belgien gegen den Willen der Generäle ein Lazarett betrieben, in dem sie Verwundete aller kriegsführenden Parteien versorgten. Produziert wird die deutsch-britisch-belgische Koproduktion, die größtenteils in NRW gedreht werden soll und 900.000 Euro Förderung erhält, von der Kölner Gemini Film.
Für seinen Diplomfilm Das Verlangen erhielt Ian Dilthey im Jahr 2002 den Goldenen Leoparden auf dem Filmfestival in Locarno. Nach einem Drehbuch von Ulrike Maria Hund inszeniert er nun die Geschichte einer Annäherung zwischen einer zurückgezogen lebenden Biologin und einem entflohenen Häftling, der sich in ihre Wohnung flüchtet. Gemeinsam mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel produziert die Kölner Tag/Traum den Kinofilm Gefangene, für den 18 Drehtage in NRW vorgesehen sind. Die Filmstiftung fördert mit 300.000 Euro.
Nach seiner Kinodokumentation Die Mitte hat sich Regisseur Stanislaw Mucha einen fiktionalen Stoff ausgesucht. Sein neuer Film Hope handelt von einer Erpressung, bei der es nicht um Geld, sondern um ein gestohlenes Kunstwerk geht, das an seinen ursprünglichen Ort zurück gebraucht werden soll. Der Kinofilm der Kölner Pandora entsteht als deutsch-polnische Koproduktion, die Anfang 2005 auch in NRW gedreht und von der Filmstiftung NRW mit 400.000 Euro gefördert wird.
Für ihre Dokumentation Funny Help begleitet Luzia Schmid drei Delegierte des Internationalen Roten Kreuzes bei ihrer Arbeit in unterschiedlichen Krisenregionen und zeigt, wie schwierig die Hilfe auch auf Grund kultureller Unterschiede sein kann. Für die Vorbereitung ihres Projektes hatte die Regisseurin 2003 bereits ein Gerd-Ruge-Projekt-Stipendium der Filmstiftung erhalten. Nun unterstützen die Düsseldorfer Filmförderer auch die Realisierung des Films, der von der Kölner Icon Film und der Schweizer Dschoint Ventschr produziert wird, mit 150.000 Euro.
Mit Muxmäuschenstill gelang Autor und Schauspieler Jan Stahlberg in diesem Jahr ein Überraschungserfolg. Gemeinsam mit Lucia Chiarla und Stéphane Tielemans schreibt er nun das Drehbuch für eine skurrile Liebeskomödie mit dem Titel Harmony, in der Stahlberg und Chiarla auch die Hauptrollen spielen sollen. Für die Entwicklung des Projektes erhält das Kölner Büro der X Filme Creative Pool eine Vorbereitungsförderung von 50.000 Euro.
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