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13 25/11

Christian Zübert bringt T.C. Boyles "Wassermusik" auf die große Leinwand

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Tags: Afrika, München, Literaturverfilmung, Niger, Deutscher Film, Christian Zübert, T.C. Boyle
Mit Filmen wie Lammbock - Alles in Handarbeit oder Dreiviertelmond gehört Christian Zübert zu den deutschen Regisseuren, die von Zeit zu Zeit auch außerhalb der Grenzen der Bundesrepublik von sich Reden machen. Zum Beispiel jetzt, wo der Filmemacher sich an das Werk von T.C. Boyle heranwagt.

Berichten zufolge hat sich die Münchener Produktionsfirma Lieblingsfilm die Rechte an dem Klassiker Wassermusik des berühmten Schriftstellers gesichert und will ein für europäische Verhältnisse stattliches Budget veranschlagen, um aus der Literaturverfilmung eine englischsprachige, internationale Co-Produktion zu machen. Wassermusik erzählt mehrere Geschichten parallel: da ist zum einen der schottische Afrikaforscher Mungo Park, der den Niger entdecken will, zum anderen der ewig glücklose Ned Rise.

Immer wieder gab es in der Vergangenheit Versuche, das Werk von T.C. Boyle auf die große Leinwand zu bringen, Hollywood scheiterte jedoch wiederholt an dem Vorhaben. Zum einen, weil die Produktionskosten vor Jahren noch wesentlich höher gelegen hätten. Robert Marciniak von Lieblingsfilm hat dafür aber auch noch eine andere Erklärung: "Ich habe es geschafft, T.C. Boyles Email-Adresse zu bekommen und habe ihm geschrieben. Unsere Vision von dem Film hat ihn überzeugt. Er sagte, Wassermusik sei ein sehr europäisches Buch, was wahrscheinlich auch der Grund dafür ist, dass bisher jeglicher Versuch, daraus einen Hollywoodfilm zu machen, gescheitert ist."

Nun sieht der Plan vor, dass Christian Zübert bis zum Sommer ein Drehbuch vorlegt; ob er bei Wassermusik auch Regie führen wird, ist bisher unklar. Erst einmal muss er sowieso die Arbeit an der Radlerkomödie Hin und Weg mit Florian David Fitz und Jürgen Vogel beenden, die 2014 in die Kinos kommen soll.

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