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13 03/06

Buzz Aldrin erklärt, wieso "After Earth" von M. Night Shyamalan unrealistisch ist

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Tags: Raumschiff, Astronaut, Weltraum, M. Night Shyamalan, Science Fiction, Buzz Aldrin
Die meisten von uns sehen Science-Fiction-Filme als eine Art irreale, zukünftige Fantasie. Nicht so Buzz Aldrin.

Nachdem der US-Amerikaner 1969 der zweite Mensch nach Neil Armstrong war, der jemals seinen Fuß auf die Mondoberfläche setzte, müssen Science-Fiction-Filme auf ihn wesentlich realistischer wirken als für uns Ottonormalverbraucher. In einem Interview mit der Huffington Post erklärte der ehemalige Astronaut nun, wieso er After Earth, den neuen Film von M. Night Shymalan mit Will Smith und seinem Sohn Jaden in den Hauptrollen für doch sehr unrealistisch hält.

Besonders störte ihn ein Fehler, den die meisten Science-Fiction-Filme begehen: Lärm im Weltall. "Es gab eine Menge Geräusche. Im Weltall hört man sowas nicht," erklärte Aldrin.

Aber auch abgesehen davon waren die Abenteuer der Protagonisten auf dem fremden Planeten in After Earth in keiner Weise mit den Erfahrungen zu vergleichen, die Buzz Aldrin auf dem Mond gemacht hatte: "Der Ort war einfach total leblos", erzählte der Astronaut. "Ich hoffe jedenfalls, dass Aliens, wo auch immer sie sich befinden, friedlicher sind als in diesem Film."

Für Science-Fiction-Fans hielt Buzz Aldrin aber gleich noch einen Tipp in Sachen Realismus bereit: "Arthur C. Clarke hat dem Genre ein wenig Realismus gegeben mit der Funktion seines Raumschiffes und den auf Mission im Weltall umherfliegenden Menschen." Arthur C. Clarke schrieb das Drehbuchs zu 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick.

Alles in Allem scheint Buzz Aldrin After Earth aber besser gefallen zu haben als den meisten Kritikern, die besonders auf Jaden Smiths Schauspielkünsten, dem schwerfälligen Tempo und minderwertigen CGI-Effekten herumhackten. Ab dem 06. Juni 2013 kann sich jeder selbst von Aldrins Urteil überzeugen, denn an diesem Tag startet After Earth auch in den deutschen Kinos.

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