16.01.07
Bundespräsident Horst Köhler sieht "Der letzte Zug"
Schwedt - In Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler lud Vision Kino, ein Netzwerk für Film- und Medienkompetenz, ins Filmforum Schwedt zu einer Sondervorführung des Films Der letzte Zug ein. Neben dem Bundespräsidenten diskutierten der Regisseur des Films, Joseph Vilsmaier, die Koregisseurin Dana Vávróva sowie die Schauspieler Brigitte Grothum und Roman Roth mit knapp 100 Schülerinnen und Schülern aus Schwedt/Oder über den Film und seine Geschichte.
Nach der Vorführung herrschte betretenes Schweigen im Saal und auch Bundespräsident Horst Köhler war tief betroffen von der Unmenschlichkeit, die er auf der Leinwand sah. In der anschließenden Gesprächsrunde bat er: "Wir alle haben die Verantwortung, dass solche Verbrechen nicht vergessen werden. Wir müssen heute aufpassen, dass nie mehr die Würde des Menschen so mit Füßen getreten wird." Und auch an die anwesenden Schüler richtete er ein ganz persönlichen Wunsch, nämlich die Bitte um Zivilcourage, auch wenn sie nur im ganz kleinen Rahmen stattfinden würde.
Der letzte Zug, der von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) im Oktober 2006 als "besonders wertvoll" eingestuft wurde, erzählt die Schicksalsreise der im April 1943 aus der deutschen Hauptstadt nach Auschwitz deportierten Juden: es war der letzte Zug aus Berlin, der 688 Männer, Frauen und Kinder jüdischer Herkunft in das Vernichtungslager deportierte.
Nach der Vorführung herrschte betretenes Schweigen im Saal und auch Bundespräsident Horst Köhler war tief betroffen von der Unmenschlichkeit, die er auf der Leinwand sah. In der anschließenden Gesprächsrunde bat er: "Wir alle haben die Verantwortung, dass solche Verbrechen nicht vergessen werden. Wir müssen heute aufpassen, dass nie mehr die Würde des Menschen so mit Füßen getreten wird." Und auch an die anwesenden Schüler richtete er ein ganz persönlichen Wunsch, nämlich die Bitte um Zivilcourage, auch wenn sie nur im ganz kleinen Rahmen stattfinden würde.
Der letzte Zug, der von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) im Oktober 2006 als "besonders wertvoll" eingestuft wurde, erzählt die Schicksalsreise der im April 1943 aus der deutschen Hauptstadt nach Auschwitz deportierten Juden: es war der letzte Zug aus Berlin, der 688 Männer, Frauen und Kinder jüdischer Herkunft in das Vernichtungslager deportierte.
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