12.01.07
"Blood Diamond"-Stars rufen zum Kampf gegen den Hunger auf
New York - "Was bringt dich dazu, trotz großer Furcht zu handeln? Was macht deinen Bruder zu deinem Feind? Was hinterlässt Narben, lang nachdem Konflikt und Gewalt vorüber sind? Was wird von Mutter zu Kind weitergegeben - von Generation zu Generation?" Die Antwort ist "Hunger - tödlicher Hunger, der weltweit jeden Tag 25.000 Menschen das Leben kostet."
Mit diesen Fragen lenken Djimon Hounsou und Jennifer Connelly in einem neuen Spot des UN World Food Programme (WFP) Aufmerksamkeit auf das Thema Hunger. Die beiden Schauspieler sind neben Leonardo DiCaprio Stars des Films Blood Diamond, der am 25. Januar in die deutschen Kinos kommt.
WFP hofft, dass die Vorführung des Films dazu beitragen wird, dringend benötigte Aufmerksamkeit auf Hunger und Armut zu lenken. 850 Millionen Menschen sind weltweit von Hunger betroffen. WFP versorgt als größte humanitäre Organisation der Welt jedes Jahr über 90 Millionen Menschen mit Nahrung.
In Blood Diamond werden Hilfsoperationen, wie sie von WFP in den 90er Jahren durchgeführt wurden, realistisch dargestellt. Damals unterstützte WFP tausende Kriegsopfer, die innerhalb von Sierra Leone vertrieben wurden oder in die Nachbarländer geflüchtet waren. Ähnlich wie im Film dargestellt, waren WFP-Mitarbeiter dabei Zeugen eines unaussprechlichen Ausmaßes an Gewalt."Wenn verzweifelte Menschen verzweifelte Taten begehen, ist Hunger die Ursache", sagt Neil Gallagher, Direktor der Kommunikationsabteilung von WFP. "Das Kino bietet die Chance, größere Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. In der westlichen Welt, wo sich die meisten Menschen um ihre Figur sorgen machen, wird das Thema Hunger weitgehend ignoriert und nur wenig verstanden."
"Schlechte Regierungsführung, Armut und andere Faktoren sind oft die Gründe für Hunger", meint Edward Zwick, Regisseur von Blood Diamond. "Wenn ein gegebenes System die Menschen nicht am Reichtum teilhaben lässt, ja sie sogar ausbeutet, resultiert das in Hunger. Dieses Problem existiert in vielen anderen afrikanischen Staaten, aber auch in anderen Teilen der Welt.Als Filmemacher wollen wir realistisch sein. Das World Food Programme spielte eine Schlüsselrolle in den Flüchtlingslagern Sierra Leones und ist weltweit überall dort tätig, wo Notsituationen herrschen. Wenn wir diese Realität in einem Film zeigen können, tun wir etwas Gutes."
Mit diesen Fragen lenken Djimon Hounsou und Jennifer Connelly in einem neuen Spot des UN World Food Programme (WFP) Aufmerksamkeit auf das Thema Hunger. Die beiden Schauspieler sind neben Leonardo DiCaprio Stars des Films Blood Diamond, der am 25. Januar in die deutschen Kinos kommt.
WFP hofft, dass die Vorführung des Films dazu beitragen wird, dringend benötigte Aufmerksamkeit auf Hunger und Armut zu lenken. 850 Millionen Menschen sind weltweit von Hunger betroffen. WFP versorgt als größte humanitäre Organisation der Welt jedes Jahr über 90 Millionen Menschen mit Nahrung.
In Blood Diamond werden Hilfsoperationen, wie sie von WFP in den 90er Jahren durchgeführt wurden, realistisch dargestellt. Damals unterstützte WFP tausende Kriegsopfer, die innerhalb von Sierra Leone vertrieben wurden oder in die Nachbarländer geflüchtet waren. Ähnlich wie im Film dargestellt, waren WFP-Mitarbeiter dabei Zeugen eines unaussprechlichen Ausmaßes an Gewalt."Wenn verzweifelte Menschen verzweifelte Taten begehen, ist Hunger die Ursache", sagt Neil Gallagher, Direktor der Kommunikationsabteilung von WFP. "Das Kino bietet die Chance, größere Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. In der westlichen Welt, wo sich die meisten Menschen um ihre Figur sorgen machen, wird das Thema Hunger weitgehend ignoriert und nur wenig verstanden."
"Schlechte Regierungsführung, Armut und andere Faktoren sind oft die Gründe für Hunger", meint Edward Zwick, Regisseur von Blood Diamond. "Wenn ein gegebenes System die Menschen nicht am Reichtum teilhaben lässt, ja sie sogar ausbeutet, resultiert das in Hunger. Dieses Problem existiert in vielen anderen afrikanischen Staaten, aber auch in anderen Teilen der Welt.Als Filmemacher wollen wir realistisch sein. Das World Food Programme spielte eine Schlüsselrolle in den Flüchtlingslagern Sierra Leones und ist weltweit überall dort tätig, wo Notsituationen herrschen. Wenn wir diese Realität in einem Film zeigen können, tun wir etwas Gutes."
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