18.01.11
Berlinale solidarisiert sich mit Jafar Panahi
Berlin - Die Internationalen Filmfestspiele Berlin haben zur Unterstützung des zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilten iranischen Regisseurs Jafar Panahi beim kommenden Festival (10. - 20. Februar 2011) einige Initiativen ins Leben gerufen.
Die Berlinale 2011 wird in mehreren Sektionen jeweils einen Film von Jafar Panahi präsentieren, um die Aufmerksamkeit auf das Schaffen des Künstlers zu lenken, für das er vom iranischen Regime verurteilt wurde. Den Auftakt wird der Berlinale-Preisträgerfilm Offside (2006, Silberner Bär) am 11. Februar 2011 um 16:30 Uhr im Berlinale Palast machen.
In den folgenden Festivaltagen werden dann im Panorama, im Forum, bei Generation sowie bei den Berlinale Shorts weitere Filme von Jafar Panahi gezeigt. Der Berlinale Talent Campus und der World Cinema Fund organisieren am 17. Februar 2011 eine Paneldiskussion mit iranischen Filmemachern und Künstlern zu den Themen Zensur und Einschränkung der Freiheit und Meinungsäußerung in Iran. Der iranische Regisseur und Schauspieler Rafi Pitts (Zeit des Zorns, Berlinale Wettbewerb 2010) hat bereits zugesagt.
Festivaldirektor Dieter Kosslick: "Wir haben Jafar Panahi in die Internationale Jury 2011 eingeladen. Im Dezember 2010 wurde er zu sechs Jahren Haft und 20 Jahren Berufsverbot verurteilt. Das ist eine drastische Strafe, gegen die wir mit allen Mitteln protestieren werden."
Die Berlinale 2011 wird in mehreren Sektionen jeweils einen Film von Jafar Panahi präsentieren, um die Aufmerksamkeit auf das Schaffen des Künstlers zu lenken, für das er vom iranischen Regime verurteilt wurde. Den Auftakt wird der Berlinale-Preisträgerfilm Offside (2006, Silberner Bär) am 11. Februar 2011 um 16:30 Uhr im Berlinale Palast machen.
In den folgenden Festivaltagen werden dann im Panorama, im Forum, bei Generation sowie bei den Berlinale Shorts weitere Filme von Jafar Panahi gezeigt. Der Berlinale Talent Campus und der World Cinema Fund organisieren am 17. Februar 2011 eine Paneldiskussion mit iranischen Filmemachern und Künstlern zu den Themen Zensur und Einschränkung der Freiheit und Meinungsäußerung in Iran. Der iranische Regisseur und Schauspieler Rafi Pitts (Zeit des Zorns, Berlinale Wettbewerb 2010) hat bereits zugesagt.
Festivaldirektor Dieter Kosslick: "Wir haben Jafar Panahi in die Internationale Jury 2011 eingeladen. Im Dezember 2010 wurde er zu sechs Jahren Haft und 20 Jahren Berufsverbot verurteilt. Das ist eine drastische Strafe, gegen die wir mit allen Mitteln protestieren werden."
MEINUNGEN
Ihre Meinung zu diesem Film (Felder mit * müssen ausgefüllt sein)
Bisherige Kommentare
(Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: ein Iraner am: 18.01.11
Es gibt doch ein bisschen faire Welt und da sorgt diesmal Deutschland dafür.
Artikel zum Thema
Teddy Awards: Ein Vierteljahrhundert güldener Daseinsfreude
Berlinale: Triumph für "Nader and Simin, A Separation"
Berlinale: Teddy Award für "Ausente"
"On the Ice" gewinnt Gläsernen Bären
Der Startschuss zur 61. Berlinale – und einige Worte in eigener Sache
Berlinale: Jafar Panahi bleibt Mitglied der Internationalen Jury
Berlinale gibt Wettbewerbsprogramm bekannt
Berlinale: Perspektive Deutsches Kino startet mit "Utopia Ltd."
Berlinale protestiert gegen drastische Strafen für iranische Regisseure
Berlinale: Goldener Ehrenbär für Armin Mueller-Stahl
Die ersten Filme für die Berlinale 2011 stehen fest
"True Grit" eröffnet Berlinale 2011
Berlinale lädt Jafar Panahi in die Internationale Jury 2011 ein
Knapp 4000 Bewerber für Berlinale Talent Campus
Berlinale 2011: Retrospektive ehrt Kinolegende Ingmar Bergman
Berlinale zeigt Lola-Vorauswahl
Isabella Rossellini wird Jury-Präsidentin der Berlinale 2011
Berlinale Talent Campus: Filmemacher in der Verantwortung
Nach der Berlinale ist vor der Berlinale




