27.10.08
Berlinale-Retrospektive widmet sich dem 70-mm-Film
Berlin - Die Retrospektive der 59. Internationalen Filmfestspiele Berlin (5.2.- 15.2.2009)widmet sich mit dem Filmformat "70 mm" der einzigartigen Bildgewalt des Breitfilms.
Doppelt so breit wie der 35-mm-Standardfilm ist der 70-mm-Film das adäquate Format für große Leinwandepen und Kolossalfilme, Abenteuerfilme und Western, für Musicals und Science-Fiction – für grandiose Landschaftspanoramen ebenso wie für bestechend schöne, intime Nahaufnahmen. Zur Feinkörnigkeit, Schärfe und Farbgüte der großformatigen Aufnahmen gesellt sich die überwältigende Qualität des Tons.
Im Zuge der wirtschaftlichen Krise Hollywoods Mitte der 1950er Jahre war der 70-mm-Film vor allem als technische Innovation von Bedeutung, mit der das Fernsehen nicht konkurrieren konnte, da der Breitfilm mit seiner optischen und akustischen Brillanz nur im Kino voll zur Geltung kommt. Die Berlinale-Retrospektive konzentriert sich auf die "echten" 70-mm-Filme, die auf 65 mm oder 70 mm breiten Negativfilm aufgenommen wurden und auf 70 mm breitem Positivfilm ins Kino gekommen sind.
"Die Retrospektive ist auch eine Hommage an die großen Filmpaläste, von denen heutzutage nur noch wenige existieren. Deshalb freuen wir uns besonders über das Kino International als Spielort, das 1963 als drittes 70mm-Kino in der DDR eröffnet wurde. Und ebenso über die vielen neuen Kopien, die dank der Restaurierungen einiger großer Studios wieder im originalen Format vorliegen", kommentiert Rainer Rother, Leiter der Retrospektive. Die Retrospektive zeigt 22 Filmprogramme mit Produktionen aus den USA, der Sowjetunion und Europa.
Doppelt so breit wie der 35-mm-Standardfilm ist der 70-mm-Film das adäquate Format für große Leinwandepen und Kolossalfilme, Abenteuerfilme und Western, für Musicals und Science-Fiction – für grandiose Landschaftspanoramen ebenso wie für bestechend schöne, intime Nahaufnahmen. Zur Feinkörnigkeit, Schärfe und Farbgüte der großformatigen Aufnahmen gesellt sich die überwältigende Qualität des Tons.
Im Zuge der wirtschaftlichen Krise Hollywoods Mitte der 1950er Jahre war der 70-mm-Film vor allem als technische Innovation von Bedeutung, mit der das Fernsehen nicht konkurrieren konnte, da der Breitfilm mit seiner optischen und akustischen Brillanz nur im Kino voll zur Geltung kommt. Die Berlinale-Retrospektive konzentriert sich auf die "echten" 70-mm-Filme, die auf 65 mm oder 70 mm breiten Negativfilm aufgenommen wurden und auf 70 mm breitem Positivfilm ins Kino gekommen sind.
"Die Retrospektive ist auch eine Hommage an die großen Filmpaläste, von denen heutzutage nur noch wenige existieren. Deshalb freuen wir uns besonders über das Kino International als Spielort, das 1963 als drittes 70mm-Kino in der DDR eröffnet wurde. Und ebenso über die vielen neuen Kopien, die dank der Restaurierungen einiger großer Studios wieder im originalen Format vorliegen", kommentiert Rainer Rother, Leiter der Retrospektive. Die Retrospektive zeigt 22 Filmprogramme mit Produktionen aus den USA, der Sowjetunion und Europa.
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