21.02.10
Berlinale: Goldener Bär für Semih Kaplanoglus "Bal"
Berlin - Der Goldene Bär der 60. Berlinale geht an den türkischen Film Bal. Dies gab Jurypräsident Werner Herzog, der den Bären gemeinsam mit Festivaldirektor Dieter Kosslick überreichte, am Abend im Berlinale-Palast bekannt. In der deutsch-türkischen Koproduktion erzählt Regisseur Semih Kaplanoglu von einer Kindheit im ländlichen Anatolien und der Suche nach dem vermissten Vater in den Bergen.
Bal (Honig) ist nach Süt (Milch) und Yumurta (Ei) der dritte Teil einer autobiographisch geprägten Trilogie über Yusuf als kleinen Jungen, Studenten und alten Mann. Schon seit seiner Weltpremiere am vergangenen Dienstag galt Bal als einer der Favoriten für den Goldenen Bären und führte seitdem auch die Kritikerspiegel an.
Der Große Preis der Jury ging an das rumänische Knast-Drama Eu cand vreau sa fluier, fluier (If I Want To Whistle, I Whistle) von Florin Serban. In Abwesenheit wurde Roman Polanski für seinen Film Der Ghostwriter mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie ausgezeichnet. Der Regisseur polnischer Abstammung steht zur Zeit in der Schweiz unter Hausarrest und erwartet seine Auslieferung an die USA.
In den Vorjahren waren die Silbernen Bären für die Besten Hauptdarsteller eine Domäne deutscher Schauspieler und Schauspielerinnen. Doch in diesem Jahr ging das Gastgeberland leer aus. Den Silbernen Bären für die Beste Darstellerin erhielt die Japanerin Shinobu Terajima für ihre Rolle in Caterpillar. Als Beste Darsteller wurden ex aequo Grigori Dobrygin und Sergei Puskepalis für ihre Darstellung in How I Ended This Summer ausgezeichnet. Der Film des russischen Regisseurs Alexei Popogrebsky wurde noch mit einem weiteren Silbernen Bären geehrt. Kameramann Pavel Kostomarov erhielt die Auszeichnung für eine herausragende künstlerische Leistung.
Der Silberne Bär für das Beste Drehbuch ging nach China. Regisseur Wang Quan'an und Autor Na Jin erhielten ihn für den Film Tuan Yuan (Apart Together), der am 10. Februar seine Weltpremiere als Eröffnungsfilm der Berlinale feierte.
Bal (Honig) ist nach Süt (Milch) und Yumurta (Ei) der dritte Teil einer autobiographisch geprägten Trilogie über Yusuf als kleinen Jungen, Studenten und alten Mann. Schon seit seiner Weltpremiere am vergangenen Dienstag galt Bal als einer der Favoriten für den Goldenen Bären und führte seitdem auch die Kritikerspiegel an.
Der Große Preis der Jury ging an das rumänische Knast-Drama Eu cand vreau sa fluier, fluier (If I Want To Whistle, I Whistle) von Florin Serban. In Abwesenheit wurde Roman Polanski für seinen Film Der Ghostwriter mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie ausgezeichnet. Der Regisseur polnischer Abstammung steht zur Zeit in der Schweiz unter Hausarrest und erwartet seine Auslieferung an die USA.
In den Vorjahren waren die Silbernen Bären für die Besten Hauptdarsteller eine Domäne deutscher Schauspieler und Schauspielerinnen. Doch in diesem Jahr ging das Gastgeberland leer aus. Den Silbernen Bären für die Beste Darstellerin erhielt die Japanerin Shinobu Terajima für ihre Rolle in Caterpillar. Als Beste Darsteller wurden ex aequo Grigori Dobrygin und Sergei Puskepalis für ihre Darstellung in How I Ended This Summer ausgezeichnet. Der Film des russischen Regisseurs Alexei Popogrebsky wurde noch mit einem weiteren Silbernen Bären geehrt. Kameramann Pavel Kostomarov erhielt die Auszeichnung für eine herausragende künstlerische Leistung.
Der Silberne Bär für das Beste Drehbuch ging nach China. Regisseur Wang Quan'an und Autor Na Jin erhielten ihn für den Film Tuan Yuan (Apart Together), der am 10. Februar seine Weltpremiere als Eröffnungsfilm der Berlinale feierte.
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