11.02.08
Berlinale 2008: Kulturstaatsminister Bernd Neumann würdigt Jeanne Moreau
Berlin - Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat bei seinem Empfang zu Ehren Jeanne Moreaus den französischen Film-Star als eine der ganz großen Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts gewürdigt: "Sie waren stets eine Inspiration für die größten Regisseure Ihrer Zeit von Louis Malle bis Orson Welles und sind es bis heute geblieben. In fast sechzig Jahren und mit über 125 Filmen haben Sie uns ein filmisches Lebenswerk geschenkt, das mit unzähligen Preisen gewürdigt wurde: Ich nenne nur den Goldenen Löwen, den Europäischen Filmpreis, den Goldenen Bären und die Goldene Palme. Diese Preise können durchaus auch als berechtigte Vorschusslorbeeren bezeichnet werden, denn Ihre Arbeit als Künstlerin geht weiter!"
In seiner Rede im Kaisersaal am Berliner Potsdamer Platz hob Bernd Neumann auch die gesellschaftliche Dimension ihrer schauspielerischen Leistung hervor: "Frauen wie Jeanne Moreau haben durch ihren Einfluss auf das europäische Kino dem Elysée Vertrag wohl mehr den Weg geebnet als alle politischen Missionen beider Länder!"
Anlass des Empfangs war die Weltpremiere des Films Plus tard, tu comprendras (Später wirst du verstehen) von Amos Gitai mit Jeanne Moreau in der Hauptrolle. Der Film, der im Rahmen des Berlinale-Special präsentiert wird, beruht auf dem gleichnamigen Buch des Arte-Vize-Präsidenten Jérôme Clément und erzählt die Geschichte seiner deportierten Eltern und Großeltern - eine deutsch-französisch-jüdische Lebensgeschichte.
In seiner Rede im Kaisersaal am Berliner Potsdamer Platz hob Bernd Neumann auch die gesellschaftliche Dimension ihrer schauspielerischen Leistung hervor: "Frauen wie Jeanne Moreau haben durch ihren Einfluss auf das europäische Kino dem Elysée Vertrag wohl mehr den Weg geebnet als alle politischen Missionen beider Länder!"
Anlass des Empfangs war die Weltpremiere des Films Plus tard, tu comprendras (Später wirst du verstehen) von Amos Gitai mit Jeanne Moreau in der Hauptrolle. Der Film, der im Rahmen des Berlinale-Special präsentiert wird, beruht auf dem gleichnamigen Buch des Arte-Vize-Präsidenten Jérôme Clément und erzählt die Geschichte seiner deportierten Eltern und Großeltern - eine deutsch-französisch-jüdische Lebensgeschichte.
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