15.02.08
Berlinale 2008: Frauen bleiben auch im Film in der Minderheit
Berlin - Seit Anfang der 80er errechnet der Verband der Filmarbeiterinnen den Anteil an den von Frauen gemachten Filmen auf der Berlinale und stellt die Statistik mit der provokanten Frage vor: "Haben Sie heute schon einen Film von einer Frau gesehen?".
Im Widerspruch zur Meinung einiger Magazine und Zeitungen, die die Berlinale zum Festival der Frauen erhoben haben, zeigt die Statistik andere Zahlen. 29,6 Prozent aller Filme auf der Berlinale wurden von Frauen gemacht. Zwei Filme von Regisseurinnen sind im Wettbewerb vertreten Elegy von Isabel Coixet und Kirschblüten - Hanami von Doris Dörrie, in dem 21 Filme um die Bären ins Rennen gehen. "Viele Regisseurinnen sind in den Genres Dokumentar- und Kurzfilm vertreten, die normalerweise nicht so teuer zu produzieren sind. Gößere Beträge werden anscheinend noch immer lieber Männern anvertraut", sagt Silvana Abbrescia-Rath, Vorsitzende des Verbandes der Filmarbeiterinnen.
Der Verband der Filmarbeiterinnen, der im Herbst 1979 in Berlin gegründet wurde, erweiterte seinerzeit die "Hamburger Erklärung der deutschen Filmemacher", um die Forderungen, dass 50% aller Mittel für Filme von Frauen zu Verfügungen gestellt würden, 50% aller Arbeits-,
Ausbildungs- und Gremienplätze für Frauen seien und die Förderung von Verleih und Abspielstätten für Filme von Frauen gewährleistet werde.
Im Widerspruch zur Meinung einiger Magazine und Zeitungen, die die Berlinale zum Festival der Frauen erhoben haben, zeigt die Statistik andere Zahlen. 29,6 Prozent aller Filme auf der Berlinale wurden von Frauen gemacht. Zwei Filme von Regisseurinnen sind im Wettbewerb vertreten Elegy von Isabel Coixet und Kirschblüten - Hanami von Doris Dörrie, in dem 21 Filme um die Bären ins Rennen gehen. "Viele Regisseurinnen sind in den Genres Dokumentar- und Kurzfilm vertreten, die normalerweise nicht so teuer zu produzieren sind. Gößere Beträge werden anscheinend noch immer lieber Männern anvertraut", sagt Silvana Abbrescia-Rath, Vorsitzende des Verbandes der Filmarbeiterinnen.
Der Verband der Filmarbeiterinnen, der im Herbst 1979 in Berlin gegründet wurde, erweiterte seinerzeit die "Hamburger Erklärung der deutschen Filmemacher", um die Forderungen, dass 50% aller Mittel für Filme von Frauen zu Verfügungen gestellt würden, 50% aller Arbeits-,
Ausbildungs- und Gremienplätze für Frauen seien und die Förderung von Verleih und Abspielstätten für Filme von Frauen gewährleistet werde.
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