16.01.06
Berlinale 2006: Perspektive Deutsches Kino mit Regie-Debüt von Franka Potente
Berlin - Fünf Jahre wird die Sektion Perspektive Deutsches Kino der Berlinale in diesem Jahr alt. Mit insgesamt neun Weltpremieren will sie in diesem Jahr beweisen, dass es gut um die Zukunft des deutschen Films bestellt ist.
Dazu trägt auch der vorübergehende Wechsel der Schauspielerin Franka Potente ins Regiefach bei. Ihre erste Inszenierung Der die Tollkirsche ausgräbt enthält gleich mehrere Überraschungen. Sie ist weder lang noch kurz, sie ist schwarz und weiß, sie ist stumm und erzählt dabei trotzdem nicht nur, wie die Bilder laufen lernten, sondern auch sprechen. Die Schauspielerin schrieb und inszenierte eine Hommage an ihr liebstes Medium und gleichzeitig eine heitere Reflexion desselben. Es spielen stumm Emilia Sparagna, Christoph Bach, Justus von Dohnanyi und Teresa Harder.
Ganz im hier und heute spielen die Geschichten der jungen Regisseure Florian Gaag und Bülent Akinci. Während Florian Gaag in seinem Melodram Wholetrain einen spannenden Blick mitten ins Leben einer Gruppe von Graffiti-Writern wagt, begibt sich der dffb-Absolvent Bülent Akinci mit seinem Titelhelden in seinem Roadmovie Der Lebensversicherer auf eine Reise durch die deutsche Wirklichkeit. Hergestellt wurden die beiden Spielfilmdebüts von den Produzenten, die die Publikumslieblinge des Berlinale Wettbewerbs 2005 verantworteten. Wholetrain ist eine Produktion von Goldkind Film (Sophie Scholl) und Der Lebensversicherer von Razor Films (Paradise Now).
Der erste Dokumentarfilm des Programms ist eine Reise in die jüngste deutsche Vergangenheit. Katharina Bullin - Und ich dachte ich wär' die Größte von Marcus Welsch erzählt eine unbekannte Geschichte aus dem reichhaltigen Fundus der Doping-Skandale im DDR-Leistungssport. Katharina Bullin war Volleyballerin und hat durch den Sport und die flankierenden medikamentösen Maßnahmen nicht nur ihre Weiblichkeit, sondern auch ihre körperliche Stabilität eingebüßt.
Dazu trägt auch der vorübergehende Wechsel der Schauspielerin Franka Potente ins Regiefach bei. Ihre erste Inszenierung Der die Tollkirsche ausgräbt enthält gleich mehrere Überraschungen. Sie ist weder lang noch kurz, sie ist schwarz und weiß, sie ist stumm und erzählt dabei trotzdem nicht nur, wie die Bilder laufen lernten, sondern auch sprechen. Die Schauspielerin schrieb und inszenierte eine Hommage an ihr liebstes Medium und gleichzeitig eine heitere Reflexion desselben. Es spielen stumm Emilia Sparagna, Christoph Bach, Justus von Dohnanyi und Teresa Harder.
Ganz im hier und heute spielen die Geschichten der jungen Regisseure Florian Gaag und Bülent Akinci. Während Florian Gaag in seinem Melodram Wholetrain einen spannenden Blick mitten ins Leben einer Gruppe von Graffiti-Writern wagt, begibt sich der dffb-Absolvent Bülent Akinci mit seinem Titelhelden in seinem Roadmovie Der Lebensversicherer auf eine Reise durch die deutsche Wirklichkeit. Hergestellt wurden die beiden Spielfilmdebüts von den Produzenten, die die Publikumslieblinge des Berlinale Wettbewerbs 2005 verantworteten. Wholetrain ist eine Produktion von Goldkind Film (Sophie Scholl) und Der Lebensversicherer von Razor Films (Paradise Now).
Der erste Dokumentarfilm des Programms ist eine Reise in die jüngste deutsche Vergangenheit. Katharina Bullin - Und ich dachte ich wär' die Größte von Marcus Welsch erzählt eine unbekannte Geschichte aus dem reichhaltigen Fundus der Doping-Skandale im DDR-Leistungssport. Katharina Bullin war Volleyballerin und hat durch den Sport und die flankierenden medikamentösen Maßnahmen nicht nur ihre Weiblichkeit, sondern auch ihre körperliche Stabilität eingebüßt.
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