30.01.06
Berlinale 2006: Ehrenbären für Andrzej Wajda und Ian McKellen
Berlin - Die 56. Internationalen Filmfestspiele Berlin ehren in diesem Jahr den polnischen Regisseur und Drehbuchautor Andrzej Wajda und den britischen Schauspieler Sir Ian McKellen mit einem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk.
Andrzej Wajda gehört zu den bedeutendsten Filmregisseuren Polens. Nach dem Studium der Malerei und dem Besuch der Filmhochschule Lodz begann er seine Karriere als Assistent des polnischen Regisseurs Aleksander Ford. 1954 drehte er seinen ersten eigenen Spielfilm Eine Generation, der vom polnischen Widerstand gegen die deutschen Okkupanten handelt. Der Kanal und Asche und Diamant gelten als Meisterwerke des polnischen Kinos. Mit Der Mann aus Marmor und Der Mann aus Eisen griff Andrzej Wajda in die politischen Auseinandersetzungen seines Heimatlandes ein und zählte zu den wesentlichen Motoren der freien Gewerkschaft Solidarnosc. Andrzej Wajda war mehrfach Gast der Berlinale. Im Wettbewerb präsentierte er u.a. seine Filme Pan Tadeusz (2000), Fräulein Niemand (1997) und Karwoche (Wielki tydzien, 1996), für den er den Silbernen Bären erhielt.
Mit Sir Ian McKellen würdigt die Berlinale einen der renommiertesten britischen Film- und Theaterschauspieler. Als Titelfigur der Literaturverfilmung Richard III. (1995), aber auch durch seine Rollen in den X-Men-Filmen und der Herr der Ringe-Trilogie begeisterte er das internationale Kinopublikum. 1999 wurde Sir Ian McKellen für sein Porträt des Hollywood-Regisseurs James Whale in Gods and Monsters für den Oscar und den Golden Globe nominiert. Seine Darstellung des Gandalf im ersten Herr der Ringe-Teil brachte ihm eine weitere Oscar-Nominierung. Im letztjährigen Berlinale Wettbewerb war der 1990 zum Ritter geschlagene Schauspieler mit dem Film Asylum (2004) von David MacKenzie vertreten.
Andrzej Wajda gehört zu den bedeutendsten Filmregisseuren Polens. Nach dem Studium der Malerei und dem Besuch der Filmhochschule Lodz begann er seine Karriere als Assistent des polnischen Regisseurs Aleksander Ford. 1954 drehte er seinen ersten eigenen Spielfilm Eine Generation, der vom polnischen Widerstand gegen die deutschen Okkupanten handelt. Der Kanal und Asche und Diamant gelten als Meisterwerke des polnischen Kinos. Mit Der Mann aus Marmor und Der Mann aus Eisen griff Andrzej Wajda in die politischen Auseinandersetzungen seines Heimatlandes ein und zählte zu den wesentlichen Motoren der freien Gewerkschaft Solidarnosc. Andrzej Wajda war mehrfach Gast der Berlinale. Im Wettbewerb präsentierte er u.a. seine Filme Pan Tadeusz (2000), Fräulein Niemand (1997) und Karwoche (Wielki tydzien, 1996), für den er den Silbernen Bären erhielt.
Mit Sir Ian McKellen würdigt die Berlinale einen der renommiertesten britischen Film- und Theaterschauspieler. Als Titelfigur der Literaturverfilmung Richard III. (1995), aber auch durch seine Rollen in den X-Men-Filmen und der Herr der Ringe-Trilogie begeisterte er das internationale Kinopublikum. 1999 wurde Sir Ian McKellen für sein Porträt des Hollywood-Regisseurs James Whale in Gods and Monsters für den Oscar und den Golden Globe nominiert. Seine Darstellung des Gandalf im ersten Herr der Ringe-Teil brachte ihm eine weitere Oscar-Nominierung. Im letztjährigen Berlinale Wettbewerb war der 1990 zum Ritter geschlagene Schauspieler mit dem Film Asylum (2004) von David MacKenzie vertreten.
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