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16 03/03

Autor Étienne Comar gibt sein Regiedebüt "Django Melodies" mit Reda Kateb & Cécile de France

© CC BY-SA 3.0 Georges Biard
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Tags: Paris, Musik, Zweiter Weltkrieg, Schweiz, Frankreich, Flucht, Literaturverfilmung, Gitarrist, Regiedebüt, Adaption, Cécile de France, Reda Kateb, Étienne Comar, Django Reinhardt
Étienne Comar ist durchaus ein Name im französischen Kino, nur eben bisher als Produzent und Drehbuchautor. So ging beispielsweise das Drehbuch zu Maïwenns letztjährigem Cannes-Beitrag Mein ein, mein alles auf seine Kappe. Jetzt plant der Filmemacher sein Regiedebüt.

Für seinen ersten eigenes inszenierten Spielfilm hat sich Comar die Schauspieler Reda Kateb (Den Menschen so fern) und dessen belgische Kollegin Cécile de France (Der Junge mit dem Fahrrad) geschnappt. Das Drehbuch verfasste er einmal mehr selbst in Zusammenarbeit mit dem Autoren Alexis Salatko auf Basis von dessen Roman Folles de Django. Im Mittelpunkt der Geschichte steht nämlich der berühmte Gitarrist Django Reinhardt, dem zum Beispiel auch in Woody Allens Sweet and Lowdown ein Denkmal gesetzt ist.

Die Story von Django Melodies setzt im Jahre 1943 ein, als Reinhardt trotz der deutschen Besatzung in Paris ein recht unbeschwertes Leben als Musiker führte. Als er nach Berlin eingeladen wurde, witterte er jedoch aufgrund seiner Sinti-Abstammung Gefahr und beschloss sich in die Schweiz zu flüchten. Gemeinsam mit der schwangeren Frau und der Mutter sollte es über den Genfer See gehen, was sich jedoch nicht als so leicht herausstellte wie geplant.

Gedreht werden soll Django Melodies bis etwa Anfang Mai in der Schweiz, in Paris und Haute-Savoie. Dabei kann sich die Produktion auf finanzielle Unterstützung von France 2 Cinéma, Canal+ und der Region Île-de-France verlassen. Mein ein, mein alles mit Vincent Cassel und Emmanuelle Bercot startet in den deutschen Kinos im Übrigen am 24. März 2016.

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