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14 13/11

Armie Hammer an Bord des Sklavenaufstands-Dramas "The Birth of a Nation" von Nate Parker

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Tags: 19. Jahrhundert, Rebellion, USA, Sklaven, Aufstand, Regiedebüt, Armie Hammer, Civil War, Nate Parker, Virginia, David W. Griffith
Momentan sind auffällig viele Filme über die US-amerikanische Vergangenheit in Arbeit. Eines davon ist The Birth of a Nation, das Regiedebüt des Schauspielers Nate Parker (Ain't them Bodies Saints).

In The Birth of a Nation will Parker nicht nur Regie führen, er hat auch das Script verfasst und übernimmt eine der Hauptrollen. Sein Film soll von Nat Turner handeln, der angeleitet von religiösen Visionen im Jahre 1931 einen der größten Sklavenaufstände anführte. Er und seine um die siebzig Gefolgsleute brachten in Virginia rund sechzig Menschen um. Schon nach zwei Tagen wurde der Aufstand niederschlagen und Parker konnte sich noch zwei Monate lang verstecken.

Als zweites Mitglied des Casts von The Birth of a Nation wurde nun Armie Hammer bestätigt, der hier eine nicht näher spezifizierte Rolle annimmt. Im Übrigen haben sich die Produzenten bewusst dafür entschieden, dem Film den gleichen Titel zu geben wie dem 1915er Epochalstummfilm von David W. Griffith. Dieser sorgt bis heute trotz seiner filmhistorischen Bedeutung für Kontroversen, weil er den Ku Klux Klan als heldenhaft und die Schwarzen als unintelligent zeigte.

Armie Hammer ist im kommenden Sommer auch im Thriller The Man From U.N.C.L.E. von Guy Ritchie zu sehen. Zudem beendete er gerade erst die Dreharbeiten am psychologischen Thriller Mine an der Seite von Annabelle Wallis. Erst vor Kurzem hatten im Übrigen auch Matthew McConaughey und Gary Ross einen Film namens Free State of Jones angekündigt, der ebenfalls zur Zeit der Sklavenaufstände und des Civil War handelt. Lenny Abrahamson und Matthew Modine hingegen verfilmen die Bürgerkriegsromane Neverhome und Walk Like a Man.

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