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09 20/08

"Antichrist" ist "besonders wertvoll"

© Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW)
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Wiesbaden - Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) hat Lars von Triers kontroversem Drama Antichrist das Prädikat "besonders wertvoll" verliehen. Bei seiner Uraufführung während der Filmfestspiele von Cannes hat der Film wegen seiner Radikalität noch für einen Eklat gesorgt. Mehrer Besucher der Premiere fielen, ob der drastischen Szenen in Ohnmacht.

"Antichrist ist ein mutiges Werk über die Abgründe der menschlichen Natur. Nach dem Unfalltod ihres Sohnes ziehen sich die Eltern in eine Waldhütte zurück, wo der Mann als Therapeut seine Frau von ihren Schmerzen befreien und durch ihre Angstzustände hindurch führen will. Von Beginn an wird der Betrachter von einem unheilvollen Sog in die Geschichte gezogen, der das unvermeidliche Drama vorwegnimmt: einen existentiellen Kampf, der sich bis zum Äußersten steigert. Regisseur Lars von Trier konstruiert mit eigenwilliger symbolischer Bildsprache und einer Untermalung von bedrohlichen Klängen einen filmischen Albtraum, aus dem der Zuschauer mit großem Schrecken erwacht. Nichts für zarte Gemüter, aber ein beeindruckendes Filmwerk: innovativ, überwältigend, verstörend.", urteilt die FBW.

Der Film startet am 10. September 2009 in den deutschen Kinos.

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