01.06.10
Abbas Kiarostamis "Copie conforme" darf im Iran nicht gezeigt werden
Teheran – Erneut steht der Iran im Rampenlicht der Nachrichten aus der Filmwelt. Und dieses Mal hat es Abbas Kiarostami erwischt, dessen Cannes-Wettbewerbsbeitrag Copie conforme mit einem offiziellen Aufführungsverbot belegt wurde. Angeblich, so heißt es zur Begründung des Verbotes, sei Juliette Binoche in dem Film zu aufreizend gekleidet. Hinter vorgehaltener Hand gibt es jedoch Vermutungen, dass der wahre Grund für das Aufführungsverbot ein ganz anderer ist. Während des Filmfestivals von Cannes hatten sowohl der Regisseur als auch seine Hauptdarstellerin Solidaritätserklärungen für den im März inhaftierten iranischen Filmemacher Jafar Panahi abgegeben.
Panahi war im Frühjahr in Gewahrsam genommen worden, da er angeblich geplant haben soll, einen Film über die umstrittenen Präsidentenwahlen im Frühjahr 2009 zu drehen. Nach einem Hungerstreik war Panahi in der vergangenen Woche gegen eine Zahlung von angeblich 20.000 Dollar als Kaution entlassen worden und hatte sich seitdem nicht öffentlich zu den Umständen seiner Haft und den vorgeblichen Gründen geäußert, dass das Verfahren gegen ihn immer noch in der Schwebe sei.
Copie conforme ist der erste in Europa gedrehte Film des 1940 in Teheran geborenen Abbas Kiarostami. Juliette Binoche hatte für ihre Rolle in dem Werk eine Palme als beste Darstellerin des Festivals erhalten.
Panahi war im Frühjahr in Gewahrsam genommen worden, da er angeblich geplant haben soll, einen Film über die umstrittenen Präsidentenwahlen im Frühjahr 2009 zu drehen. Nach einem Hungerstreik war Panahi in der vergangenen Woche gegen eine Zahlung von angeblich 20.000 Dollar als Kaution entlassen worden und hatte sich seitdem nicht öffentlich zu den Umständen seiner Haft und den vorgeblichen Gründen geäußert, dass das Verfahren gegen ihn immer noch in der Schwebe sei.
Copie conforme ist der erste in Europa gedrehte Film des 1940 in Teheran geborenen Abbas Kiarostami. Juliette Binoche hatte für ihre Rolle in dem Werk eine Palme als beste Darstellerin des Festivals erhalten.
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