05.03.07
85. Geburtstag von Pier Paolo Pasolini
Leipzig - Er war Dichter, Philosoph, Regisseur und Filmtheoretiker und sorgte mit seinen provokativen, aufwühlenden Filmen regelmäßig für kontroverse Diskussionen. Pier Paolo Pasolinis Werk polarisierte sowohl Kritiker als auch Publikum, seine unglaubliche Kreativität, seine unbändige Schaffenskraft und sein außergewöhnliches Talent für realistische Poesie sind jedoch unumstritten. Am 5. März 2007 wäre der italienische Filmemacher 85 Jahre alt geworden.
In Bologna als Sohn eines Leutnants und einer Lehrerin geboren, studierte er Literaturwissenschaften, Romanistik und Kunstgeschichte und brachte bereits 1942 seinen ersten Gedichtband heraus. Es folgten etliche Romane und Drehbücher, bei Accattone – Wer nie sein Brot mit Tränen aß führte er erstmalig auch selbst Regie. Pasolinis Filme ernteten unterschiedlichste, teils heftige Reaktionen. Während sein 1. Evangelium Matthäus den Preis der Jury bei den Filmfestspielen in Venedig gewann, wurde die Bibelfilm-Satire Der Weichkäse wegen Blasphemie verboten. Pasolini musste sich sein Leben lang mit Gerichten auseinandersetzen, nicht nur wegen seiner Filme und Romane, sondern auch aufgrund seines unangepassten Lebensstils und der öffentlichen Verbreitung seiner politischen Auffassungen. Am 2. November 1975 wurde er am Strand von Ostia unter ungeklärten Umständen von einem Stricher ermordet.
Bei Kinowelt Home Entertainment sind Pasolinis Filme Mamma Roma, Das 1. Evangelium Matthäus und Medea auf DVD erschienen. Die Filmgalerie 451 führt auch Edipo Re in ihrem Angebot.
In Bologna als Sohn eines Leutnants und einer Lehrerin geboren, studierte er Literaturwissenschaften, Romanistik und Kunstgeschichte und brachte bereits 1942 seinen ersten Gedichtband heraus. Es folgten etliche Romane und Drehbücher, bei Accattone – Wer nie sein Brot mit Tränen aß führte er erstmalig auch selbst Regie. Pasolinis Filme ernteten unterschiedlichste, teils heftige Reaktionen. Während sein 1. Evangelium Matthäus den Preis der Jury bei den Filmfestspielen in Venedig gewann, wurde die Bibelfilm-Satire Der Weichkäse wegen Blasphemie verboten. Pasolini musste sich sein Leben lang mit Gerichten auseinandersetzen, nicht nur wegen seiner Filme und Romane, sondern auch aufgrund seines unangepassten Lebensstils und der öffentlichen Verbreitung seiner politischen Auffassungen. Am 2. November 1975 wurde er am Strand von Ostia unter ungeklärten Umständen von einem Stricher ermordet.
Bei Kinowelt Home Entertainment sind Pasolinis Filme Mamma Roma, Das 1. Evangelium Matthäus und Medea auf DVD erschienen. Die Filmgalerie 451 führt auch Edipo Re in ihrem Angebot.
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