Die Pressseschau zum Film
Der Regisseur Johnnie To ist für zahlreiche Genre-Fans des Hongkong- und Action-Kinos eine wahre Filmikone. Seit 1980 hat To insgesamt 50 Filme abgedreht (Nummer 51 und 52 sind zurzeit in Produktion) und wird auch immer wieder gerne auf die Filmfestivals von Cannes oder Berlin eingeladen, wo die Filmkritikerelite in der Regel seine Werke zerfleischt. Nicht viel anders erging es diesmal auch Vengeance, in dem der alternde französische Rockstar Johnny Hallyday die Hauptrolle übernimmt.
Hallyday spielt Costello, einen französischen Koch und Restaurantbesitzer, dessen Tochter in Hongkong lebt. Bei einem Anschlag wird sie schwer verletzt, ihr chinesischer Mann und ihre Kinder getötet. Am Krankenbett schwört Costello Rache. Zunächst heuert er in Macao drei Auftragskiller an, mit deren Hilfe er herausfindet, wer für das Attentat verantwortlich war. Im Verlauf der Suche stellt sich heraus, dass Costello selbst einst ein Auftragsmörder war, seit 20 Jahren jedoch keine Waffe mehr angefasst hat. Was die Jagd auf die Mörder seiner Enkel noch dringlicher macht, ist allerdings eine Kugel, die Costello nach Jahrzehnten immer noch im Kopf steckt. Sie führt dazu, dass er an einem zunehmenden Gedächtnisverlust leidet und Freund und Feind bald nur noch anhand von Notizen und Fotos unterscheiden kann.
In der Berliner Zeitung hat Anke Westphal einen typischen To gesehen: "Die französische Legende Johnnie Hallyday agiert im Triaden-Durcheinander von Macau und Hongkong fast somnambul in jenen absurd lakonischen Dialogen und fabelhaft choreografierten Schießereien, für die Johnnie To so berühmt ist." Hanns-Georg Rodek (Die Welt) kann dem Plot nicht viel abgewinnen: "Man darf in To-Thrillern nicht nach Wahrscheinlichkeit fragen, sondern sollte sich an der absoluten Stilsicherheit erfreuen."
Auch die US-Kritik zeigt sich nicht sonderlich beeindruckt und attestiert Vengeance im besten Fall Mittelmaß. Lee Marshall (Screen) meint, dass Vengeance der narrative Erfindungsreichtum fehle, der Filme wie Breaking News oder PTU auszeichnete und sie auch für Arthouse-Fans interessant machte. Justin Chang (Variety) hingegen ist überzeugt, dass Vengeance sein Kinopublikum finden wird: "Western-Elemente und reichlich Blut machen diesen To zu dem am leichtesten vermarktbaren seit Exiled."
(Red.)
Hallyday spielt Costello, einen französischen Koch und Restaurantbesitzer, dessen Tochter in Hongkong lebt. Bei einem Anschlag wird sie schwer verletzt, ihr chinesischer Mann und ihre Kinder getötet. Am Krankenbett schwört Costello Rache. Zunächst heuert er in Macao drei Auftragskiller an, mit deren Hilfe er herausfindet, wer für das Attentat verantwortlich war. Im Verlauf der Suche stellt sich heraus, dass Costello selbst einst ein Auftragsmörder war, seit 20 Jahren jedoch keine Waffe mehr angefasst hat. Was die Jagd auf die Mörder seiner Enkel noch dringlicher macht, ist allerdings eine Kugel, die Costello nach Jahrzehnten immer noch im Kopf steckt. Sie führt dazu, dass er an einem zunehmenden Gedächtnisverlust leidet und Freund und Feind bald nur noch anhand von Notizen und Fotos unterscheiden kann.
In der Berliner Zeitung hat Anke Westphal einen typischen To gesehen: "Die französische Legende Johnnie Hallyday agiert im Triaden-Durcheinander von Macau und Hongkong fast somnambul in jenen absurd lakonischen Dialogen und fabelhaft choreografierten Schießereien, für die Johnnie To so berühmt ist." Hanns-Georg Rodek (Die Welt) kann dem Plot nicht viel abgewinnen: "Man darf in To-Thrillern nicht nach Wahrscheinlichkeit fragen, sondern sollte sich an der absoluten Stilsicherheit erfreuen."
Auch die US-Kritik zeigt sich nicht sonderlich beeindruckt und attestiert Vengeance im besten Fall Mittelmaß. Lee Marshall (Screen) meint, dass Vengeance der narrative Erfindungsreichtum fehle, der Filme wie Breaking News oder PTU auszeichnete und sie auch für Arthouse-Fans interessant machte. Justin Chang (Variety) hingegen ist überzeugt, dass Vengeance sein Kinopublikum finden wird: "Western-Elemente und reichlich Blut machen diesen To zu dem am leichtesten vermarktbaren seit Exiled."
(Red.)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Vengeance
Produktionsland:
Frankreich, Hongkong
Produktionsjahr:
2009
Länge:
108 (Min.)
VERÖFFENTLICHUNGEN
CAST & CREW
Regie:
Johnnie To
Drehbuch:
Ka-Fai Wai
Kamera:
Siu-keung Cheng
Schnitt:
David M. Richardson
Musik:
Tayu Lo
Hauptdarsteller:
Johnny Hallyday, Sylvie Testud, Simon Yam, Anthony Wong Chau-Sang, Ka Tung Lam
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: geierwally am: 02.05.09
johnnie to ist genial, liebe seine filme
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