Winter's Bone - Trailer (deutsch)
Winter's Bone - Trailer (OmU)
Winter's Bone - Trailer (englisch)
Geht man allein nach dem Bild, das man durch das Kino vermittelt bekommen hat, sind die Wälder der USA kein erhabener Sehnsuchtsort wie in Deutschland, sondern ein Hort des Wahnsinns und der Dumpfheit.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Winter´s Bone
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2010
Länge:
100 (Min.)
Verleih:
Ascot Elite
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
31.03.2011
CAST & CREW
Regie:
Debra Granik
Drehbuch:
Debra Granik, Anne Rosellini, Daniel Woodrell
Kamera:
Michael McDonough
Schnitt:
Alfonso Gonçalves
Musik:
Dickon Hinchliffe
Hauptdarsteller:
John Hawkes, Jennifer Lawrence, Lauren Sweetser, Shelley Waggener, Kevin Breznahan
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 2 von insgesamt 2)
Von: Jin am: 16.05.11
Ich denke das Buch wird wesentlich mitreissender sein als der Film.
Als Dokumentardrama sicher geeignet, als normaler Filmabend nicht zu empfehlen. Es kommt keine Spannung auf, klar fragt man sich wie es weitergeht, mehr aber auch nicht, eher gähnende Langeweile.
Ich würde ihn nicht empfehlen.
Die Schauspieler haben einen sehr guten Job gemacht. Aber die Story ist fade.
Von: Franzien am: 31.03.11
Winter's Bone ist ein Film über ganz universelle Themen in einem sehr spezifischen Landstrich. Der Film handelt von der Suche nach dem Vater, nach einem Zuhause und vor allem nach sich selbst. Was ist man in der Lage zu leisten und vor allem. was ist man in der Lage für seine Lieben auf sich zu nehmen? Ganz hervorragend sind die Darsteller in diesem Film - zum Teil Schauspieler, zum Teil Ortsansässige. Der Film gewinnt seine dokumentarische Kraft auch daher, dass nichts in dem Film eine Requisite ist, sondern alles echt. Zum Beispiel ist das Haus von Ree Dolly das eigentliche Zuhause des Mädchens, die Ree's kleine Schwester spielt. Genauso ist das Foto mit dem "Liebebrief" ebenfalls echt. Genauso wie die Band, die in dem einen Haus spielt. Die Welt, in die der Film spielt, ist kalt und unwirsch, was sich grandios in der im Film eingefangenen tristen Landschaft der Ozark Mountains widerspiegelt. Die Figuren allerdings sind es nicht. Sie gehen uns nah und rühren uns. Bravo Jennifer Lawrence, Dale Dickey und John Hawkes. Das ist wieder mal ganz großes Kino!
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