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Was bleibt

Meinungen
5

117 Bewertungen

Was bleibt - Trailer

WEITERE TRAILER & CLIPS ZU "Was bleibt"

Ein ganz normaler Besuch bei den Eltern am Wochenende – dies ist wohl eine Situation, die jeder kennt. In Hans-Christian Schmids Wettbewerbsbeitrag "Was bleibt" entspinnt sich aus dieser ganz alltäglichen Situation die Vivisektion einer ganzen Familie, bei der die glänzende Fassade der kultivierten Bürgerlichkeit trotz aller Bemühungen, den schönen Schein aufrecht zu erhalten, längst tiefe Risse zeigt.

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Bisherige Meinungen

(Anzeige: 5 von insgesamt 5)
Von: Christel Kemmler am: 24.09.12
Ein beeindruckender Film! Die Grenze, wer hier eigentlich "krank" ist,wird im Laufe des Films fließend. Ist es die auf Medikamente "eingestellte" Mutter? Ist es der Sohn, der Berufsprobleme im Alkohol ertränkt? Ist es der Vater, der seiner Frau mitten in deren Versuch zum Neuanfang offenbart, dass er bereits länger eine andere liebt und sich die Nähe seines Sohnes erkauft? Ist es das Enkelkind, dass in der Ehekrise seiner Eltern und dem Drama zwischen den Großeltern fast ausschließlich mit einer Tigermaske herumläuft? Selbstwahrnehmung? Fehlanzeige. Die offensichtlich einzige, die um Selbständigkeit und Freiheit kämpft, stößt auf den "besorgten Widerstand" der anderen. Sehr sensibel und tiefgründig dargestellt. Ich hoffe, dass auch Nicht-Betroffene die Güte dieses Films erkennen.
Von: Christiane Specht am: 12.09.12
Einer der besten, sensibelsten und darstellerisch unübertroffen Filme, die ich gesehen habe! Danke für diese tolle Arbeit!
Von: Ruhrkind am: 06.09.12
Habe mir gestern den Film angesehen und kann ihn wirklich sehr empfehlen. Fordert zum Nachdenken auf. Ist es nicht im Privat- aber auch Berufsleben viel einfacher, Dinge zu beschönigen oder abzuschwächen, um nicht erkären zu müssen?
Von: BS am: 06.09.12
Habe ihn gestern gesehen und kann ihn nur empfehlen. Ein Film über den man später noch nachdenkt. Er hält uns vor Augen, wie sehr wir anderen und auch uns gerne etwas vormachen und wie wichtig doch die Wahrheit ist. Und auch wie schnell man in unserer Gesesellschaft mit einer schweren Krankheit entmündigt wird. Wunderbar auch der Schluss, der Raum für eigene Interpretationen lässt. Also: echt gut gemacht und sehenswert!
Von: wignanek-hp am: 21.02.12
Hans Christian Schmid und Bernd Lange sind ein Dreamteam. Und dann dazu diese Schauspieler! Was kann es für einen Kinogänger schöneres geben1 Da stimmte jeder Satz, jede Geste, keine überflüssige Gefühlsduselei, nur nüchterne Bestandsaufnahme, manchmal etwas schwer zu ertragen. Für mich war der Höhepunkt des Filmes nicht die Gesangsszene, die für meinen Geschmack etwas zu perfekt war, sondern die Traumsequenz. Sie machte den Schluss, der doch recht ernüchternd ist, erträglicher. Die Berlinale war, zumindest was meine Filmauswahl betraf, eher mittelmäßig. Aber Schmids Film hat mich für vieles entschädigt.