Von Einem Der Auszog - Wim Wenders Frühe Jahre - Trailer
"Meine erste große Kinoliebe wurde das kleine Mädchen Alice, alias Yella Rottländer, aus Wim Wenders’ Kinofilm Alice in den Städten. Filme hatten vor dieser Begegnung in meinem Leben keine besondere Rolle gespielt.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Von einem der auszog: Wim Wenders frühe Jahre
Produktionsland:
Deutschland
Produktionsjahr:
2007
Länge:
96 (Min.)
Verleih:
Arsenal Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
24.01.2008
CAST & CREW
Regie:
Marcel Wehn
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
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Von: wolfgang mattern am: 25.01.08
Eigentlich ist dies weniger ein Film über die öffentliche Person "Filmregisseur Wim Wenders" als Autor bekannter und erfolgreicher Filme, sondern einer über den Versuch eines empfindsamen und nachdenklichen Menschen, sich selbst in dem, was ihm vom Leben her begegnet und dem, was er tut, zu erkennen und der eigenen Identität immer wieder neu zu nähern, darin sich treu zu bleiben und mit Mut weiterzugehen, ohne zurückzuschauen ("Ich kann nur vorwärts."). Dass dabei auch - von den seinerzeit Beteiligten (Schauspieler, Ehefrauen, Mitarbeiter) unterschiedlich erlebte und bewertete - Beziehungen auseinandergingen und teilweise offene Fragen und auch Verletzungen hinterließen, zeigen die Äußerungen der zeitweiligen WeggefährtInnen. Spannend ist, wie sich die Unterschiedlichkeit der Wahrnehmung bzw. die formende Kraft der Erinnerung im Widerspruch von Worten und Bildern zeigt. In dem, was er durch Auswahl des Materials davon erkennen läßt, geht Marcel Wehn ein nicht geringes Risiko ein, denn hier reicht das Private leicht an das Politische heran, insofern Beteiligte und Zuschauer sich in ihrer Auffassung von Leben und dem, was man davon öffentlich mitteilen darf, zu nahe berührt fühlen könnten.
Indem Wim Wenders eine öfentliche Person ist, wird es möglich, auch andere Menschen für die brüchige, tastend suchende und nicht mainstream-konforme Biografie eines Künstlerleben zu interessieren.
Von: Loysa am: 17.01.08
Der Film vermittelt u.a. wie schwer "das Wesentliche" in Beziehungen kommuniziert werden kann, trotz rasanter Entwicklung von Kommunikations-möglichkeiten.
Wenn Wenders sich Zeit lässt im Schweigen und Suchen, deutet es darauf hin, daß das "Wesentliche" nicht immer mit vorschnellen Antworten gefunden werden kann. Es darf auch holprig sein. Es ist gut, wenn das im Film spürbar wird.
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