Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives - Trailer (en)
Eigentlich lässt sich ein Film wie das neue Werk des thailändischen Regisseurs Apichatpong Weerasethakul nur unzureichend beschreiben – "Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives" muss man mit eigenen Augen gesehen haben. Und sei es nur deshalb, um – was nicht selten bei den Vorstellungen in Cannes geschah – mit anderen Zuschauern vorzeitig den Saal zu verlassen. Wer aber bis zum Schluss durchhielt, wurde mit einer Erfahrung belohnt, die man im Kino mittlerweile nur noch selten machen kann.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben
Originaltitel:
Lung Boonmee raluek chat
Produktionsland:
Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Thailand
Produktionsjahr:
2010
Länge:
113 (Min.)
Verleih:
Movienet Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
30.09.2010
CAST & CREW
Regie:
Apichatpong Weerasethakul
Drehbuch:
Apichatpong Weerasethakul
Schnitt:
Lee Chatametikool
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 3 von insgesamt 3)
Von: Max am: 10.10.10
Grausam, der schlechteste Film des Jahres, den ich gesehen habe. Jetzt fangen sie in Cannes auch noch an wie schon bei der Berlinale, nicht nachvollziehbare Hauptpreise zu vergeben. Wäre ich nicht in Begleitung gewesen, hätte ich nach 20 Minuten das Weite gesucht.
Von: Jan am: 05.10.10
Das ist nicht nur ein Film sondern auch noch eine Kunst-Installation und ein seltsamer Trip. Klar, vielen Kinogängern ist das zu viel (oder eher zu wenig von dem, was sie sonst bekommen) aber für mich ist das genau das, was ich vom Kino erwarte: großartige Bilder, seltsame Geschichten und eine unvergeßliche Erfahrung.
Von: sabine am: 08.07.10
ich bin völlig ratlos über die vergabe der goldenen palme an diesen film und ich frage mich, ob da nicht eine jury, die sich in einer rationalen westlichen welt nach mystik und einfachheit sehnt völlig die urteilskraft verloren hat....bei allem verständnis für diese sehnsucht: der film ist schlicht und einfach schlecht. die story ist dürftig erzählt, das beabsichtigt transzendentale und die kritik am system kommen nicht beim publikum an und der umgang mit der technik ist dilettantisch - pardon.




