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Toni Erdmann - Trailer

Meinungen
9

3 Sterne aus 339 Bewertungen

Toni Erdmann - Trailer (deutsch)

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TRAILER & CLIPS ZU "Toni Erdmann"

Machen wir es kurz: Maren Ades "Toni Erdmann" ist ein Meisterwerk, nicht nur der deutschen, sondern der internationalen Filmkunst. Und das würde man auf den ersten Blick vielleicht nicht vermuten. Aber dieser Film ist so viel mehr als die Summe seiner einzelnen Teile. Ein Trailer, eine Kurzzusammenfassung oder ähnliche schnelle, oberflächliche Blicke können nicht vermitteln, was für ein Diamant dieser Film ist.

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Bisherige Meinungen

(Anzeige: 5 von insgesamt 9)
Von: Stephanie am: 25.12.16
Der mit Abstand schlechteste Film den wir je bis zum Ende gesehen haben! Wir wären normalerweise längst aus dem Kino geflüchtet, aber angesichts der hochtrabenden und lobenden Kritiken sind wir bis zum Ende geblieben, immer in der Hoffnung noch irgendetwas mit Sinn geboten zu bekommen. Leider passiert in dem Film überhaupt nichts. Er ist tödlich langweilig und oftmals nur peinlich! Die Sexszene ist absolut abstoßend und eklig! Was das blöde und häßliche Gebiß eigentlich soll, "weiß der Geier"! Diesbezüglich ist der Film eine Anleitung dafür, wie man sich am besten und auf schnellstmöglichem Wege alle möglichen Infektionen zuziehen könnte! Die Krönung für Ekelfans ist der Gebißtausch am Ende des Films! Nicht einmal die Aufnahmequalität stimmt! Einige Tele-Einstellungen sind so verwackelt, dass es uns in eigenen (privaten) Filmen peinlich wäre, so etwas auch nur im engsten Freundeskreis zu zeigen. Unser Fazit: Mehr Zeitverschwendung geht nicht! Wenn dieses der beste Film Europas sein soll, dann GUTE NACHT! Es wundert uns nicht, dass außer uns nur drei weitere Besucher im Kino waren! Zusammenfassung: Null Sterne!
Von: Kim am: 31.08.16
Sehr menschenliebend, sehr anrührend. Weil, es passiert eigentlich nix, in unseren kleinen, durchkämpften Leben.
Von: Karl Raab am: 27.07.16
Trotz einiger zu langsamen Phasen ein "cooler" Film, der einen zum Nachdenken anregt, vor allem aber sehr komisch ist. Ich habe selten in einem Film so herzhaft und wiederholt lachen können
Von: Frank aus Berlin am: 17.07.16
Ich bin entgegen manch anderem (auch hier in den Rezessionen zu lesen) ohne wirkliche Vor-Erwartung in den Film gegangen. Er hat mich zunehmend gepackt, je länger er ging - ich mag eigentlich keine Überlängen-Filme. Die beiden Hauptdarsteller sind einfach nur fantastisch. Große Leistung von Sandra Hüller. Es werden diverse Themen mit in den Film eingearbeitet, ohne zu vieles ausdrücklich oder mit erhobenen Finger pointieren zu müssen. Ich denke, jeder kann sein eigenes daraus ziehen einen eigenen Zugang zu dem Gezeigten finden - so soll Kino und Theater sein. Einfach nur grandios!
Von: Michèle am: 17.07.16
Ich ging auch mit großen Erwartungen zu dem von Film Toni Erdmann von Maren Ade. Fast die Palme in Cannes! Komödie! Der großartige Simonischek! Als der Film zu Ende war, tja die Erwartungen waren im Moment nicht erfüllt. Ein netter Film ja, aber großartig? Obwohl die Überlänge war mir nicht aufgefallen. Nein, der Film war nicht langweilig, gelächelt hatte ich mehrmals, aber gelacht? Nein im Gegenteil, viele Szenen waren hart, schmerzhaft. Aber dann auf dem Nachhauseweg, dann fiel mir das Wort Globalisierung ein. Der Film passiert immerhin zum größten Teil in Rumänien, in Bukarest. Und dann erinnerte ich mich an einige Szenen, die Bars, die großen Hotels mit Swimming-Pool, die angeblich schlechte Massage und eine übertriebene Entschädigung verlangt, die Ölarbeiter ohne Sicherheitshandschuhe, Armut aus dem Fenster des Luxushotels zu sehen usw… Dann las ich in der Zitty 14.-20.7.16 das Interview der Regisseurin Marin Ade von Bert Rebhandl, Seite 26. Frage: „Warum haben Sie in Rumänien gedreht“? Antwort der Regisseurin: „In Rumänien gab es nach dem Ende des Kommunismus einen schmerzhaften Ausverkauf, von dem Deutsche und Österreicher sehr stark profitiert haben“. Und dann bekam für mich der Kampf eines deutschen Vaters um seine Tochter eine Dimension außerhalb des kleinen Familiendramas. Der Vater hat seine Tochter an der Globalisierung verloren! Schlimmer noch. Seine Tochter hat nicht nur die anerzogenen Werte verloren (Fröhlichkeit, Höflichkeit, Freude am Leben etc.), sie ist Teil des Weltzerstörungsprozesses geworden mindestens in Bukarest. Und so wird die Urlaubsreise des Vaters nach Bukarest, um diese wunderschöne Stadt mit seiner Tochter zu entdecken zum Kampf eines Vaters um seine Tochter, um ihr Glück, um sie vom Burn-out zu bewahren, um sie zu schützen, um die kollateralen Schäden der Globalisierung zu mildern. Er schafft das? Er bewegt was. Seine Mittel? Ein Gebiss und eine Perücke. Großartig!

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