Tödliche Versprechen - Eastern Promises
Originaltitel:
Eastern Promises
Kinostart:
27.12.2007
FSK:
16
Leserbewertung:
T
Eastern Promises - Trailer (englisch)
Es beginnt beinahe wie eine düstere Weihnachtsgeschichte, die aus dem historischen Kontext genommen und in unsere heutige chaotische und gewalttätige Welt gepflanzt wurde.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Tödliche Versprechen - Eastern Promises
Originaltitel:
Eastern Promises
Produktionsland:
Kanada, Großbritannien
Produktionsjahr:
2007
Länge:
100 (Min.)
Verleih:
Tobis Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
27.12.2007
CAST & CREW
Regie:
David Cronenberg
Hauptdarsteller:
Naomi Watts, Vincent Cassel, Viggo Mortensen, Armin Mueller-Stahl, Sinéad Cusack
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 7)
Von: Cheops am: 09.06.08
Der Film gestaltet sich etwas zäh, hat Längen und ist stellenweise sogar Langweilig. Viggo Mortensen hat man auch schon besser erlebt, aber wahrscheinlich muss sich jeder beteiligte Schauspieler an seiner Rolle in "Herr der Ringe" messen lassen. Meinen Geschmack hat der Film jedenfalls verfehlt.
Von: Judith am: 10.04.08
Ich habe schon etliche Städte bereist, um diesen faszinierenden Film immer und immer wieder zu sehen und mit jedem Ansehen fallen mir mehr Details auf.
Cronenberg möchte nicht, dass das Publikum aufsteht und schon beim Herausgehen den Film vergessen hat. Er lässt uns nachdenklich zurück.
In diesem Fall denkt man , was Nikolai an der Spitze der Organisation jetzt erreichen kann und dass er einen hohen Preis dafür zahlen muss: Er ist allein und muss auf den kindlich naiven und unbedachten Kyrill aufpassen.
Cronenberg kann mit Gewalt umgehen. Er zeigt sie kurz , direkt und realistisch. Wir können sie nicht verschweigen, es gibt sie. Ein Schwelgen in Gewaltszenen kann man ihm keinesfalls anlasten.
Schockierend finde ich allenfalls die Reaktion des Publikums ( kommt wirklich darauf an, in welchem Kino man sitzt), das sich an der Gewalt aufgeilt und an Stellen, an denen es mir weh tut, lacht und johlt.
In Hamburg, als Cronenberg der Deutschlandpremiere beiwohnte war es friedlich. Aus Dortmund habe ich aus dem großen Kino Übles gehört.
Viggos Mortensen's Leistung ist wahrlich oscarreif. Die deutsche Fassung verliert, weil seine den russischen Dialekt so perfekt sprechende Stimme fehlt.
Von einem scheinbar gefühllosen Ekel verwandelt er sich, mit vielen veränderten, kleinen Gesten und dem Aufblitzen von positiven Gefühlen immer weiter in einen Mann, der mehr und mehr Faszination beim Zuschauer hervorruft.
Ein ausgezeichneter Film und sehr sehenswert.
Von: miggl am: 17.01.08
also ich finde den film sehr gelungen... er lebt finde ich keines wegs von den gewaltszenen... er zeigt natürlich ei bild der gewalt.. dennoch finde ich ist dies notwendig um ein bild des ganzen zu haben... was nunmal da es um ein thema wie diese geht absolut unangebracht wäre .. es gibt einen haufen gealt.. in diesem thema.. dennoch ist es kei actio film mit gewalt non-stop.. oder gar verhärliochung.. es ist einfach ein film wo gewalt nicht ausgeblendet wird zwecks einger bessere freigabe.. mfg miggl
Von: TaTlIkIzZ am: 16.01.08
da will ich auch ma rein...
Von: Elendil am: 28.12.07
Dieser Film ist wahrhaft nix für zartbesaitete Seelchen.
Wer David Cronenbergs bisherige Werke kennt, dem ist bewusst, was auf ihn zukommen kann.
Altersfreigabe ab 16 mehr als fraglich.
Ich hätte die Altersfreigabe weiter nach oben angesetzt, angesichts der Szenen im Edelbordell.
Dennoch es ist faszinierend, wie internationale Schauspieler russisch sprechend agieren.
Viggo Mortensen als Nikolai, zuerst verkannt als "der Mann für´s Grobe"
und Beschützer von Kyrill entpuppt sich als ein ganz anderer.
Dieser Film lebt durch die Intensität von Viggo Mortensen ( Oskarreife Leistung ), Armin Müller-Stahl, Vincent Cassel und nicht zu vergessen Naomi Watts.
Dennoch, wie beim letzten Film von David Cronenberg,
entlässt uns dieser Film wieder mit einem Bild , das im Kopfkino weiter bearbeitet werden muss.
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