There Will Be Blood - Trailer (deutsch)
There Will Be Blood - Trailer (englisch)
Es beginnt mit einem Wummern auf der Tonspur, einem dissonanten Kreischen, das schließlich in eine sirenenartige Tonfolge übergeht, bevor die Leinwand für einen kurzen Moment hell wird und den Blick auf eine Mondlandschaft freigibt.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
There Will Be Blood
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2007
Länge:
158 (Min.)
Verleih:
Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
14.02.2008
CAST & CREW
Regie:
Paul Thomas Anderson
Hauptdarsteller:
Ciaran Hinds, Paul Dano, Daniel Day-Lewis, Kevin J. O'Connor, Russell Harvard
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 5)
Von: am: 22.06.08
Der Film ist einzigartig,
monolithisch, ein Fels in der Filmflut, die Jahr für
Jahr aus den Studios quillt.
Diese faszinierende, zeitweise beklemmende
Mischung aus großartiger
Kamera, kongenialer Musik
und überragender Schauspiel-
kunst hat mich zutiefst
beeindruckt und noch über Wochen beschäftigt
Von: crazyhorse am: 09.04.08
Grandioser Anfang, verflacht dann zusehends und versickert in einem unverständlichen Schluss.
Von: Frank Schneider am: 12.03.08
Eine schwere, aber lohnende Kost. was watrtet man am anfang bis das erste Wort gesprochen wird. Stattdessen? Taten. Es wird gearbeitet, gemacht. es werden Tatsachen geschaffen. Und am Ende? Da steht ein Satz, der den ganzen Film statt "The end" dort stehen kann. Einfach großartig, was dazwischen gezeigt wird.
Von: kinomi am: 03.03.08
Der Film erschlägt einen gradezu - sehr düster und schwer. Ein Epos für den man sich Zeit lassen muss.
Von: PottU am: 18.02.08
Grandioses Epos von geradezu biblischer Bild- und Ausdrucksgewalt, ästhetisch nahezu vollkommen, handwerklich (Kamera!Musik!)perfekt(fühlte mich qualitativ an "Citizen Kane" erinnert).
Wer in Andersons Meisterwerk lediglich schnöde
Kapitalismuskritik aus sozialromantischem Impetus entdeckt, springt zu kurz.
Gezeigt wird das Elend der unweigerlich in totaler (Selbst- und Fremd)zerstörung endendenden Besessenheit des Erfolgtreichen, aus Sicht puritanischer Ethik des "von Gott Gesegneten". Day-Lewis spielt diesen in seiner Einsamkeit, Misanthropie und Pessimismus an einen Shakespearetragöden erinnernden Mann mit faszinierend beklemmender Eindringlichkeit: Plainview, ein King Lear des Industriezeitalters, dessen äußere und innere Versehrtheit mit seinem Reichtum zunimmt, ein Midas, dem alles zu Gold wird, was er anpackt, und zugleich zum Fluch gerät, weil sein Bestreben einzig in dessen Mehrung besteht, die ja letztlich nichts anderes ist als Zerstörung des Gegenüber; der in seinem Wahn selbst Gott funktionalisiert, um den Preis, dass aus dem von Gott Gesegneten der von Gott Verlassene wird. Eine gebrochene Figur, die am Ende beinahe Mitleid erzeugt.
Eine der bedeutendsten Charakterzeichnungen mindestens der jüngeren Filmgeschichte. Das wird auch die wahrscheinliche Auszeichnung mit tausend Oscars nicht verhindern können.
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