Wild Hunt - Trailer (deutsch)
The Wild Hunt - Trailer (englisch)
Erik Magnusson hat Zoff mit seiner Freundin Evelyn, die begeistertes Mitglied einer Reenactment-Gruppe ist, die das mittelalterliche Leben nachspielt. Als Evelyn eine Affäre mit einem Mitglied der Gruppe anfängt, folgt ihr Erik in das Spiel und bringt dabei die Balance der Fantasiewelt ins Wanken. Regeln werden gebrochen und aus Fantasie wird plötzlich blutige Realität - aus einem gutmütigen Spiel wird eine Tragödie.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
The Wild Hunt
Produktionsland:
Kanada
Produktionsjahr:
2009
Länge:
96 (Min.)
Verleih:
Ascot Elite Home Entertainment
VERÖFFENTLICHUNGEN
CAST & CREW
Regie:
Alexandre Franchi
Drehbuch:
Alexandre Franchi, Mark Antony Krupa
Kamera:
Claudine Sauvé
Schnitt:
Arthur Tarnowski, Stephen Philipson
Musik:
Gabriel Scotti, Vincent Hänni
Hauptdarsteller:
Mark Antony Krupa, Ricky Mabe, Kaniehtiio Horn, Trevor Hayes, Kent McQuaid
FILMBEWERTUNG
Klicken Sie auf einen Stern, um Ihre Bewertung abzugeben.
WEITERE INHALTE AUF kino-zeit.de
MEINUNGEN
Ihre Meinung zu diesem Film (Felder mit * müssen ausgefüllt sein)
Bisherige Kommentare
(Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: Phantagrafie am: 01.03.11
Ein Fantasyfilm
Ich habe den Titel meines Kommentars absichtlich so gewählt, denn "the Wild Hunt" zeigt uns ein Szenario welches in der wirklichen LARPerszene so niemals stattfinden würde.
Aber fangen wir vorne an.
Das Gelände auf dem der Film gedreht wurde ist so schön, dass es jedem LARPer die Tränen in die Augen treibt. Tatsächlich ist der Schauplatz eine real existierende Kulisse für Liverollenspiel in Kanada.
So schön die Hintergründe, so schlecht sind die Schauspieler. Absolut unglaubwürdig ist Evelyn, die weibliche Hauptrolle, in der Situation, die von allen begehrte Prinzessin zu sein. Wahllos schwankt ihre Zuneigung zwischen dem "bösen" Schamanen Murtagh und ihrem Real-life Freund Eric, der gekommen ist um sie nach hause zu holen.
Erics Bruder, der völlig in seiner Rolle als Wikinger aufgeht, ist ebenfalls maßlos überzogen dargestellt und lässt eher an einen Psychopathen als an einen LARPer denken.
Murtagh, der im Laufe des Films massiven Realitätsverlust erleidet, entscheidet sich an seltsam unpassenden Momenten dazu das Spiel zur Realität werden zu lassen. Nicht nachvollziehbar sind in diesem Zusammenhang auch die Reaktionen der anderen LARPer die Murtaghs böses Gefolge spielen und sich kollektiv entschließen ihrem Anführer folge zu leisten und die Gewalt echt werden zu lassen.
Nach einer verpatzten Spielszene, so wie es im Film dargestellt ist, und der nachfolgenden Enttäuschung der Spieler, kommt es zur Eskalation. Absolut seltsam, denn kein LARPer fühlt sich in solchen Momenten in seinem Tun bestärkt. Das ganze wird im wirklichen Larp nur als Bruch der Illusion angesehen und führt höchstens dazu genervt zu sein. Auf keinen Fall ist das im Film gezeigte Szenario als realistisch anzusehen.
Gut....ausser man zieht ein LARP auf bei dem diagnostizierte Schizophrene und Gewaltverbrecher mal spielen dürfen.
Ebenfalls seltsam ist die Rolle der Spielleiter (Schiris). Zwei umhertanzende Leutschen mit Funkgeräten, die absolut hilflos der ganzen Situation gegenüberstehen. Unsinn.
Eine Convention solcher Größe würde neimals nur von zwei Menschen geleitet werden dürfen. allein aus Sicherheitsgründen nicht.
Fazit: Sieht gut aus, ist aber absolut an den Haaren herbeigezogen. Der Realitätsverlust kommt sprunghaft und die Darsteller verlieren sich in unmöglichen Situationen in eben solchen. Wirft ein sehr schlechtes Bild auf die LARPwelt an sich.





