Sophie Scholl - Die letzten Tage - Trailer
Am 22. Februar 1943 wird die Studentin Sophie Scholl nach einem dreitägigen Verhör gemeinsam mit ihrem Bruder Hans Scholl von dem eigens aus Berlin angereisten Vorsitzenden des berüchtigten Volksgerichtshofs Roland Freisler zum Tode verurteilt.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Sophie Scholl - Die letzten Tage
Produktionsland:
Deutschland
Produktionsjahr:
2004
Länge:
ca. 110 (Min.)
Verleih:
X-Verleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
24.02.2005
CAST & CREW
Regie:
Marc Rothemund
Hauptdarsteller:
Fabian Hinrichs, Johanna Gastdorf, Florian Stetter, Julia Jentsch, André Hennicke
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 28)
Von: caro am: 26.07.06
Julia Jentsch gefällt mir total in diesem film. der film ist spitze. jedoch verhövens film sieht die sophie aus wie 16 in diesem neuen film sieht sie wenigstens aus wie 21 obwohl die schauspielerin damals noch26 jahre alt war. also ich finde den film klasse. gruß caro
Von: Helena Liebermann am: 07.05.06
Ich muss sagen, dass mich "Sophie Scholl - Die letzten Tage" kaum berührt hat. Es ist eine unnötige Neuauflage der "Weißen Rose" von Verhoeven, wie unten schon einmal erwähnt wurde. Das Kammerspiel der Julia Jentsch - abgesehen davon, dass sie die Sophie Scholl nicht unbedingt intelligent und innovativ verkörpert hat, war diese Geschichte vor Gericht nicht unbedingt erzählenswert. Die Nazis hatten schreckliche Verhörmethoden - ob der Erkenntniswert hoch ist, wenn man diese im Film zeigt, wage ich zu bezweifeln. Wenn dahinter noch etwas gesteckt hätte, ein Schwerpunkt auf dieser Sache gelegen hätte...aber es wurde offensichtlich mal davon etwas, mal das erzählt. Die Erkenntnis "Man solle immer aufrecht gehen im Leben" zeigt sich, meiner Meinung nach, nicht in der Ohnmacht den Vehörmethoden der Nazis gegenüber, sondern in der langsamen Entwicklung des kindliuchen Angepassten zum jugendlichen Opportunisten (ich erinnere: die Geschwister Scholl waren einst Mitglieder der HJ, bzw. BdM) Diese Geschichte finde ich erzählenswert, auch die anderen Mitglieder der Weißen Rose finde ich interessant - über sie weiß man fast gar nichts. Eine Person im Mittelpunkt...ich dachte immer, heutzutage wird gegen eine Heroisierung einzelner Personen polemisiert.
Von: am: 11.04.06
Ich habe den Film mit meinen drei Kindern (12-17) gesehen und danach war es ziemlich nachdenklich im Wohnzimmer. "Aufrecht und frei durchs Leben gehen" - was das bedeutet wurde uns allen in diesem Film eindringlich vor Augen gefuehrt.
Von: Sebastian Scharf am: 29.03.06
Ein unnötiger Film. Sophie Scholl bei diesem in aller Form unmenschlichen Verhör zuzusehen, grenzt an Sadismus.
Von: Angela am: 18.03.06
Hab den Film jetzt mal auf DVD gesehen und war extrem enttäuscht. Außer der mäßigen schauspielerischen Leistung von Julia Jentsch hat mich ein weiterer Punkt gestört, der damit im Zusammenhang steht: Ich kannte vorher nur den großartigen Film "Die Weiße Rose" von Michael Verhoeven und war schon ein wenig genervt von einer geplanten Neuauflage dieser Geschichte. Als ich das Resultat letztendlich sah, konnte ich nichts Neues, Innovatives dran entdecken. Wir können`s uns vorstellen wie`s vor Gericht zuging, das ist kein Geheimnis. Neu wär`s gewesen, wenn einmal eine andere Figur der Gruppe porträtiert worden wäre... Ich halte nichts von diesen überflüssigen Neuauflagen, die nur heraufbeschwören, dass wir die tollen Originale vergessen.
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