Shooting Dogs - Trailer (englisch)
Der afrikanische Kontinent und seine gesellschaftlichen und politischen Probleme rücken mehr und mehr ins Interesse von Filmemachern, und das ist durchaus eine erfreuliche Entwicklung.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Shooting Dogs
Originaltitel:
Beyond the Gates
Produktionsland:
Deutschland, Großbritannien
Produktionsjahr:
2005
Länge:
114 (Min.)
Verleih:
Timebandits Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
17.05.2007
CAST & CREW
Regie:
Michael Caton-Jones
Hauptdarsteller:
John Hurt, Dominique Horwitz, Hugh Dancy, Claire-Hope Ashitey, Louis Mahoney
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 2 von insgesamt 2)
Von: Shooting Dogs - bewegend! am: 26.09.07
Mir ist ein Fehler unterlaufen, meine Kritik (0 Sterne) galt nicht dem Film, sondern der Kritik. Shooting Dogs ist ein absolut authentischer, extrem bewegender Film. Er zeigt sehr gut das unermessliche Leid, das die Tutsis erfahren haben. Er zeigt vor allem aber auch das extreme versagen internationaler FRIEDENSorganisationen, allen voran der UN. Das man nichts von den Afrikanern mitbekäme ist schlichtweg falsch. Man bekommst sehr subtil den Hass der Hutus mit, die Ängste der Tutsis werden ebenfalls authentisch dargestellt. Natürlich hat der Film eine bestimmte Erzählperspektive, die sich hier auf das Leben in der Schule und die Belagerung konzentriert. Da es sich bei Shooting Dogs aber um einen Spielfilm und keinen Dokumentarfilm handelt, finde ich das allerdings absolut legitim. Ein klasse Film, der vieles, was damals passierte und unverständlich erscheint, sehr plastisch darstellt.
Super film!!!
Von: Jogi am: 11.05.07
Habe den Film in der Sneak gesehen. Es ist ein sehr packender und bewegender Film.
Er beschreibt sehr gut die Ohnmacht der Belgischen Soldaten. Welche nur nach ihren sehr beschränkten UN Mandat handeln dürfen.
Dem Belgischen Captian ist sehr anzumerken, das er gerne eingreifen würde aber er darf es nicht.
Zudem spart der Film nicht mit erschreckenden Bildern von den Morden an den "Tutsis".
Der Film baut langsam und sehr nachvollziehbar auf. Beschreibt sehr gut die steigende Spiralle der Gewalt. Bis zum unvermeidlichen Ende.
Die Schauspieler spielen ihre Rollen sehr gut. Gerade Claire-Hope Ashitey als Marie ist für mich herausragend.
Diesen Film sollte man nicht verpassen. Aber er ist für schwache Nerven.
Leider erreicht diese Episode erst nach 13 Jahren richtig "unsere Welt".




