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Phoenix - Trailer

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2 Sterne aus 127 Bewertungen

Phoenix - Trailer

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TRAILER & CLIPS ZU "Phoenix"

Die ersten zehn Minuten von "Phoenix" konfrontieren einen direkt mit einer Frau, deren Gesicht nicht erkennbar ist. Ihr Kopf ist aufgrund einer schweren Kriegsverletzung vollständig bandagiert. Dadurch bleibt sie anonym, ihr Gesicht bekommen wir weder in einer Straßenkontrolle der Alliierten zu sehen, noch beim Chirurgen, zu dem sie ihre Freundin Lene Winter (Nina Kunzendorf) bringt.

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(Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: Friendly am: 13.10.14
Mit den Inhaltsangaben, die andere Kommentatoren so schreiben, hat dieser Film geradezu gar nichts zu tun. Ich glaube, die waren in einem anderen Film - vielleicht in "Mission impossible"? PHOENIX ist zwar ein Kunstfilm im Sinne, dass nicht jede Gefühlregung und Reaktion der handelnden Personen hunderprozentig zu verstehen ist (Wer hat je Romeo und Julia verstanden?) aber es ist auf keinem Fall die Nazi-Exploitation, die manche Kritiker darin erkennen wollen. Ich finde den Film unbedingt sehenswert. Wenn auch nicht für Jeden und nicht für jede Stimmung. Das Nachkriegsdeutschland ist schon sehr häßlich geschildert. Mann weiss nicht, vor wem man mehr schaudern soll: vor den gewaltttätigen Luden am Ami-Club? Vor den Soldaten am Check-Point? Vor der diktatorischen Haushaltshilfe? Und wenn sie nicht böse sind, dann sind sie traurig, weil sie, wie Nelly, zu viel verloren haben, um einfach weiter zu machen. "Horst ist tot. Mein Sohn ist tot" sagt Nellys Cousin zur Begrüßung auf dem Bahnsteig. Wie traurig ist das denn wohl? Da wundert es nicht, dass Lena sich schließlich erschießt. Es war zu viel Leid.