Naokos Lächeln
Originaltitel:
Norwegian Wood
Kinostart:
30.06.2011
FSK:
12
Leserbewertung:
Naokos Lächeln - Trailer (deutsch)
Norwegian Wood - Trailer (OmeU)
Norwegian Wood - Trailer (OF)
Wer Haruki Murakamis wundervollen Roman "Naokos Lächeln" gelesen hat, weiß, dass seine Figuren tiefen seelischen Schmerz erfahren. Zwei junge, aufgeweckte Menschen müssen mit dem plötzlichen Selbstmord ihres gemeinsamen Freundes zurechtkommen. Ein unbeschwertes Leben bleibt ihnen damit für immer versagt. Was der japanische Erfolgsautor auf mehr als 400 Seiten nieder geschrieben und Millionen Leser damit berührt hat, ist nun auf der großen Leinwand zu sehen.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Naokos Lächeln
Originaltitel:
Norwegian Wood
Produktionsland:
Japan
Produktionsjahr:
2010
Länge:
133 (Min.)
Verleih:
Pandora Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
30.06.2011
CAST & CREW
Regie:
Tran Anh Hung
Drehbuch:
Haruki Murakami, Tran Anh Hung
Kamera:
Pin Bing Lee
Schnitt:
Mario Battistel
Musik:
Jonny Greenwood
Hauptdarsteller:
Kenichi Matsuyama, Rinko Kikuchi, Kiko Mizuhara, Kengo Kora, Tetsuji Tamayama
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 5)
Von: Schiefes Grinsen am: 11.08.11
Der Film war öder Trauernebel ohne Leben. Vielleicht wollte Ahn Hung Tran "Schönheit im Leiden" zeigen, aber außer freudianisch anmutende Endlos-Dialoge über sexuelle Problemchen, ständiges Geheule und sinnentleerte Blicke ist mir nichts wirklich im Gedächtnis geblieben. Das ewige Selbstmitleid in dem Film ist unerträglich, ebenso die Realitätsferne. Der Soundtrack, der offenbar alle traurigen Violinpartien aus der europäischen Musik zusammengeschmiert hat, unterstützt die larmoyante Stimmung noch zusätzlich. Klar, die Bilder sind schön, aber die Dialoge so gekürzt, dass nur jammrige Seufzereien, merkwürdig plumpe Sprüche und idiotisch wirkende Sätze übrig bleiben. Das krampfartige Bemühen des Regisseurs, Schönheit mit Leiden aufzuladen, verdirbt jegliche schlichte, spontane Bezauberung durch das Leben. Da bleibt nur ein schiefes Grinsen, wenn man aus diesem schrägen, langweiligen, emotional starren Film wieder zurück in den Sommerregen tritt - aufatmend, weil jetzt kann man ja das Buch lesen (was ich danach auch getan und festgestellt habe, dass diese herrliche Mischung aus Trauer und Komik, Leben und Tod, fröhlichem Tiefsinn und trauriger Banalität hier wundervoll geglückt ist!)
Von: Blubbabläschen am: 03.08.11
Der schlechteste Film den ich jemals gesehen habe. Der Film streckt sich über 2 Stunden, alles die mit uns in einem Kino saßen haben sich schon nach 30 Minuten gelangweilt. Es gibt keinen Höhepunkt und keine ersichtliche Handlung.
Ich bin mit der Erwartung ins Kino gegangen, einen schönen, emotionalen Film zu sehen, doch dieser Film glich eher einem der Klärung sexueller Probleme.
Keines Falls empfehlenswert!
Von: Ingeborg am: 22.07.11
Der Film hat mir noch besser gefallen als der Roman, besonders durch die Sensibilität des Regisseurs, die im Roman durchgängigen, sehr starken, Passagen sexueller Eruptionen, zurückzunehmen. Ist ja auch sinnvoll, da der Film ab 12 Jahren freigegeben wurde. Midori ist allerdings im Roman noch brillianter beschrieben worden. Insgesamt ein sehr zu empfehlender Kinoabend!
Von: Schilling Wolfgang am: 18.07.11
Die Atmosphäre des Buches wurde gut im Film umgesetzt. Der Hauptdarsteller ist mir etwas reifer aus dem Buch in Erinnerung als im Film getroffen. Die Bilder sind phantastisch. Es ist wohl unmöglich Murakami wirklich zu verfilmen, dies wird bei der Schlußszene deutlich.
Von: chrissi am: 03.07.11
Man muß Haruki Murakami gern lesen,dann ist der Film gut anzusehen,die Landschaft war einmalig.
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