Midnight in Paris - Trailer (deutsch)
Midnight in Paris - Trailer (englisch)
Gil (Owen Wilson) ist ein recht erfolgreicher Autor von Hollywood-Drehbüchern und so durchaus ein Kind seiner Zeit. Doch als er mit seiner Verlobten Inez (Rachel McAdams) und deren konservativen Eltern (Kurt Fuller und Mimi Kennedy) Paris besucht, ist das der Beginn eines fatalen Flirts mit der Hauptstadt der Liebe und deren glamouröser Vergangenheit.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Midnight in Paris
Produktionsjahr:
2011
Länge:
110 (Min.)
Verleih:
Concorde Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
18.08.2011
CAST & CREW
Regie:
Woody Allen
Drehbuch:
Woody Allen
Kamera:
Darius Khondji
Schnitt:
Alisa Lepselter
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 7)
Von: marie schneider am: 11.10.11
der film ist echt toll ich würde ihn empfehlen.
ich habe ihn mir gestern angeschaut.
Von: Cleo Sonntag am: 08.10.11
Eine gut besetzte und perfekt inszenierte typische Woody Allen Komödie.
Leider aber inhaltlich zu leicht und nicht wirklich unterhaltsam.
Von: wiganek-hp am: 29.09.11
Leider ist es richtig, dass sich Woody Allen Mit "Vicky Christina Barcelona" und "Ich sehe den Mann deiner Träume" keine Denkmäler gesetzt hat. Ich fand beide Filme fad und konnte die Euphorie besonders bei ersterem nicht nachvollziehen. Doch man kann die grundsätzliche Kritik an Allens europäischen Filmen nicht auf "Matchpoint" oder "Cassandras Traum" ausdehnen. Beides sind keine Komödien, sondern setzen sich durchaus kritisch mit der Wirklichkeit auseinander. Vielleicht werden sie nur nicht so wahrgenommen, weil man es von Allen nicht gewöhnt ist, dass er sich ernsthaft mit Themen auseinandersetzt.
Von: zeitspiegel am: 19.09.11
Woody Allen: Disneyland in Paris
Die amerikanische Gegenwart ist öde. Eine der wesentlichen Erkenntnisse Allens Films „Midnight in Paris“. Das hatten wir fast geahnt; wobei? Wirklich die ganze amerikanische Gegenwart oder die eines in Nostalgie flüchtenden alternden amerikanischen Regisseurs? In der Tat, man kann in Nostalgie schwelgen, wenn man auf Allens vergangene Werke, wie zum Beispiel „Der Stadtneurotiker“ oder „Manhattan“ zurückblickt, insbesondere, weil diese Filme wenig mit nostalgischem Kitsch als mit realeren Lebensfragen zu tun hatten. Allens europäische „Trilogie“ ist ein künstlerischer Abgesang, um nicht zu sagen Abstieg vor europäischer Fassade in die Untiefen eines oberflächlichen Autors, ähnlich dem Hauptdarsteller, der das Leben nur noch aus dem Blickwinkel luxuriöser Hotelsuites wahrnimmt. Soll man einen verdienten Regisseur, der uns soviel Freude und Denkanstöße gegeben hat in seinem Spätwerk so abstrafen? Ja, man muß! Denn Allen hat die Ansätze noch, die grosses Kino möglich machen. So gesehen in „Vicky, Christina, Barcelona“. Zwar ist auch hier nicht viel authentisch europäisches zu verzeichnen, aber daran sind in ihrer Sehnsucht schon viele Amerikaner gescheitert. Aber Allen gelingt es hier noch, Sinnfragen des Lebens offen zu lassen, ohne sie vollkommen mit profanen Vorstellungen von einer ach so kultivierten europäischen Welt zu erschlagen. Ganz profan wird es dann in „Ich sehe den Mann deiner Träume“ (siehe Zeitspiegel-Rezension). In „Midnight in Paris“ spiegelt sich in amerikanischem Zeitgeist vor europäischer Fassade Oberfläche an Oberfläche. Weder ist die aktuelle amerikanische Historie so eindimensional noch ist die europäische Realität bei weitem so idyllisch wie Allen sie vorgaukelt. Nein, mehr als das: er nimmt sie nicht wahr, er kennt die europäische Realität nicht, zumindest verdrängt er sie oder lässt sie unter den Tisch fallen. Dass in der Gegenwart leben die einzige Lösung ist, erkennt sogar Woody Allens Hauptdarsteller am Ende. Doch sieht die Gegenwart eines in die Jahre gekommenen Allen offenbar ganz anders aus, als das, was es sich lohnen würde, zu beschreiben. Allens Einöde gegen ein vor der Zerreißprobe stehendes Europa oder ein Amerika, das den Gotteskriegern anheim fällt. Es gäbe soviel zu erzählen, wenn Allen einmal wieder in die Schluchten des Lebens eintauchen würde, anstatt davon zu träumen, mit Picassos Muße ins Bett zu steigen. Oder sich zumindest mit den Fragen seines eigenen Lebens zu beschäftigen und sei es der Tod. So verkörpert Owen Wilson aktuell als alter ego den jungen Woody Allen, der -bestenfalls als Slapstick zu verstehen- mit den kulturellen Größen der zwanziger Jahre zusammentrifft, die in Allens Film nur als Karikaturen ihrer selbst zu erkennen sind. Da ist man dann doch mehr als erleichtert, dass europäische Kulturgeschichte sich nicht unter amerikanischer Regie abgespielt hat. Es schwankt zwischen Trauerspiel und Komödienstadl, wenn Toulouse Lautrec als schnuckliges Rumpelstilzchen oder Gauguin als netter Onkel von neben an konterkariert werden. „Midnight in Paris“ erfüllt alle Kriterien eines oberflächlichen Films: Kitsch in Reinkultur! Schlecht! Bleibt dann also doch nur Nostalgie für Allen? Nein, warum in die Vergangenheit schweifen, wenn das Reale liegt so nah. Mr. Allen, setzen sie einen Fuß vor die Tür ihres Luxushotels und kosten sie die Wirklichkeit!
Von: horn am: 12.09.11
Als großer Fan von Woody Allen halte ich diesen für einen seiner besten in letzter Zeit. Ein Film, der einem permanent ein Schmunzeln entlockt.
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