Le Havre - Trailer (deutsch)
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Dieses Le Havre, das Aki Kaurismäki in seinem neuen Film zeigt, scheint irgendwie aus der Zeit gefallen. Die abgeschabten Interieurs könnten genauso gut aus den 1950er Jahren stammen, ebenso der Kommissar Monet (Jean-Pierre Darroussin), der mit schwarzem Trenchcoat und ebensolchem Hut geradezu aus einem alten Film entstiegen sein könnte.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Le Havre
Produktionsland:
Deutschland, Frankreich, Finnland
Produktionsjahr:
2011
Länge:
103 (Min.)
Verleih:
Pandora Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
08.09.2011
CAST & CREW
Regie:
Aki Kaurismäki
Drehbuch:
Aki Kaurismäki
Kamera:
Timo Salminen
Schnitt:
Timo Linnasalo
Hauptdarsteller:
Jean-Pierre Darroussin, Jean-Pierre Léaud, Kati Outinen, André Wilms, Evelyne Didi
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 5)
Von: Jörg am: 14.11.11
Völlig überraschender, rätselhafter Film mit religiösem Motiv.
In jedem Fall sehenswert.
Von: wignanek-hp am: 11.10.11
Kaurismäki ist zurück, welch ein Glück. Lange hatte man nichts von ihm gesehen oder gehört. Jetzt dieser Film! Kaurismäki gibt dem Kino Sehqualitäten zurück, die das Hollywood-Kino mit seinen schnellen Schnitten und dem oft rasanten Erzähltempo fast vergessen gemacht hatte. Sekundenlange Totale oder Gesichter ohne Regung, eine Zumutung für den Zuschauer, aber eine positive! Endlich kommen die Qualitäten einer Geschichte wieder zur Geltung. Man hat Zeit, sich in das Geschehen einzufinden, die Settings und die Sprache in ihrer Künstlichkeit zu genießen. Dass das Ganze ein Märchen ist, na und! In diesem Film und seinen Figuren steckt mehr Wahrheit als in manchem hochglanzpolierten Melodram.
Von: Cleo Sonntag am: 08.10.11
Eine schlichte aber wunderbare Aki Kaurismäki Komödie, voller berührend schönen und komischen Momenten.
In der ein Handy das einzige Indiz dafür ist, dass der Film in der Gegenwart spielt.
Dafür das nicht wirklich viel passiert macht es grossen Spaß diesen Film anzuschauen.
Von: thierryduhavre am: 17.09.11
Ich kannte den Regisseur nicht (Bildungslücke!). Der Film ist ganz große Klasse. Wer da Action à la Hollywood erwatet sollte tatsächlich nach der Hälfte raugehen. Für mich ist er eine Hymne an meine Heimatstadt mit Menschen, die ich erkannt habe. Sehr ausdrucksvoll, zeigt auch auf eine Problematik. Zeigt auch sehr realistisch die Vorgehensweisen der Polizei dieses Landes...
Von: Harald am: 16.09.11
Langweiliger Sozialromantikkitsch.
Nette Idee, schlecht umgesetzt.
Hätte ich mir den Film ohne Begleitung angeschaut, wäre ich nach der Hälfte rausgegangen.
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