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Lachsfischen im Jemen

Meinungen
3

68 Bewertungen

Lachsfischen im Jemen - Trailer (deutsch)

WEITERE TRAILER & CLIPS ZU "Lachsfischen im Jemen"

Gegen den Strom schwimmen ist das Leitmotiv von "Lachsfischen im Jemen". Mit diesem Bild assoziiert man jedoch nicht gerade das künstlerische Schaffen von Lasse Hallström, dem Regisseur der Bestsellerverfilmung mit dem merkwürdigen Titel. Der Schwede ist bekannt für seine gefühligen, warmherzigen Dramen, in denen es heftig menschelt, und wenig angeeckt wird.

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Bisherige Meinungen

(Anzeige: 3 von insgesamt 3)
Von: Margot Stommel am: 26.08.12
Bis auf wenige amüsante Dialoge fand ich den Film langweilig und kindisch. Die Auftritte des jemenitischen Scheiches in seinem Reichtum und seiner aufgesetzten Weisheit waren einfach nur lächerlich. Dass ein englischer Soldat an Kriegshandlungen in Afghanistan teilnehmen muss und vermisst wird, ist eine Episode des Films - Kriegsängste der zurück gebliebenen Freundin werden eben nur als Episode gezeigt, wie auch andere Episoden: traurig, traurig, aber so ist es halt! Und dann das Frauenbild: Der älteren (vielleicht 40jährigen) Ehefrau wird ihr Karriereverhalten vorgeworfen. Sie wird lächerlich gemacht. Dass die jüngere (vielleicht 30jährige) Freundin ebenso Karriere anstrebt, wird als reizend betrachtet. Die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller fand ich sehr gut, die Kostüme allerdings zu gestelzt. Bei einer langen Reise in den Jemen sahen die Protagonisten aus wie aus dem Modekatalog eines traveller-shops. Die jemenitische Bevölkerung dagegen wurde zu einer Kulisse wie aus dem Reisekatalog hingestellt. Obwohl wahrscheinlich anders intendiert, war für mich die Aussage: "Wir Engländer (Europäer) sind doch wirklich cool - die Jemeniten müssen sich aber noch gewaltig anstrengen, wenn sie mehr erreichen wollen. Toll, dass es solche wundervollen reiche und weise und charismatische und junge Scheichs dort gibt." Insgesamt hat der Film auch zu viele unausgegorene Handlungsstränge.
Von: Fan am: 07.06.12
Schöner Film, macht Spaß und ein wenig nachdenklich.
Von: kinogänger am: 29.05.12
Der Film ist für mich weder eine Komödie noch ein Drama. Man ist geneigt ihn Märchen zu nennen, obwohl ihm das nicht ganz gerecht wird, da es zuviel Realitätsferne attestieren würde. Es ist eher ein Werk wie ein Lied. Ich musste dabei an John Lennon denken mit "Imagine". Auch empfand ich während des Sehens eine Spannung, weil er so gar nicht in ein übliches Filmklischee gepasst hat. Die Beziehungsgeschichte empfand ich eher nebensächlich, weil von Anfang an gar nicht klar war, wer sich zu bekommen hatte und man daraus dann den Sinn des Filmes ableitet.