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How I Ended This Summer

Meinungen
5

29 Bewertungen

How I Ended This Summer - Trailer (OmeU)

Wer angesichts des Filmtitels auf sommerliche Wärme zumindest auf der Leinwand gehofft hatte, sah sich bei Alexei Popogrebskys russischem Wettbewerbsbeitrag "Kak ya provel etim letom" / "How I Ended This Summer" spätestens nach zehn Minuten bitter enttäuscht. Denn das, was in Chuktoka im Nordosten Russlands als Sommer gilt, würde bei uns in normalen Jahren beinahe schon als Winter durchgehen.

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Bisherige Meinungen

(Anzeige: 5 von insgesamt 5)
Von: sabine am: 07.09.11
das ist ja wohl die schlechteste kritik, die ich je gelesen hab. ich hab sie zum glück auch erst gelesen, nachdem ich den film gesehen hab. herr kurz, das geht doch besser oder? wenn nicht - man kann auch mal die klappe halten, wenn man nichts zu sagen hat.
Von: Mart am: 27.04.10
Schade, dass Sie in Ihrer Beschreibung alle entscheidenden Szenen vorweg nehmen. Die Szene etwa, in der Pavel den Fisch verseucht, ist so unerwartet und schockierend, und es ist bedauerlich, dass Sie den Zuschauer dieses Überraschungsmoments berauben. Zum Glück habe ich den Film gesehen, BEVOR ich Ihre Kritik gelesen habe.
Von: Leserin am: 22.02.10
Aus meiner Sicht hat Herr Kurz den interessantesten Kniff des Films verkannt, ist ihm geradezu "auf den Leim gegangen": "Sergei verfolgt Pavel und will ihm offensichtlich eine Abreibung verpassen" - gerade hierfür gibt es gar keine Hinweise im Film! Die Panik vor einer möglichen(!) Überreaktion Sergejs lässt Pavel zunächst die Nachricht verheimlichen; als er sie dann endlich über die Lippen bringt, nimmt seine EINBILDUNG von Gefahr überhand - er schießt auf Sergej (der gerade vom verheimlichten Tod seiner Familie erfährt und verständlicherweise kein glückliches Gesicht macht), und ergreift panisch die Flucht. Fortan verliert er vor lauter Angst mehr und mehr den Verstand. Der Film nimmt den Zuschauer mit und lässt ihn Pavels Panik mitvollziehen, während der imaginierte Psychopath offensichtlich nicht existiert. Ein ungewöhnlicher Schachzug, bei Weitem nicht das gewohnte "Psychopath gegen Psychopath"-Endspiel (das Herr Kurz offensichtlich erwartete und dann auch in den Film hineingelesen hat). Ein bisschen zu einfach fand ich höchstens die Einspielungen des Ego-Shooter-Spiels, mit dem sich Pavel beschäftigt. Als wolle man dem Zuschauer erklären: "Seht, was passiert, wenn man zu viele Krimis schaut!"
Von: @Leser am: 18.02.10
Damit man mit einem "der beiden mitfiebern und mitbangen mag" - Stichwort: Empathie.
Von: Leser am: 18.02.10
Warum soll eigentlich einem einer der beiden Akteure sympathisch werden?